Große Klappe, viel dahinter: Die neue Siebmaschine SM 620 SA von Doppstadt

757
Siebmaschine SM 620 SA (Foto: Doppstadt)

Wülfrath – Die Zeiten, in denen Radlader ihr Schüttgut nicht in einem Rutsch in den Aufgabetrichter einer Siebmaschine füllen konnten, weil der dafür zu klein war, sind vorbei. Der sieben Kubikmeter fassende Trichter der neuen Siebmaschine SM 620 SA des Full-Liners Doppstadt kann auch von großen Radladern beschickt werden. Das ist vor allem für die Wiederaufbereitung leichter Stoffgemische wie Kompost oder Biomasse interessant.

Aufgrund ihres großen Schüttvolumens kommt es an Siebmaschinen häufiger zu Wartezeiten. Das aufgegebene Material muss zunächst verarbeitet werden, um wieder Platz im Aufgabetrichter zu schaffen. Mit der Doppstadt-Lösung sind Radlader und Siebmaschine immer in Bewegung; der gesamte Arbeitsprozess findet ohne Unterbrechung im Dauereinsatz statt.

Produktmanager Karsten Runge urteilt: „Das ist das Bestechende an der neuen Maschine: Sie ist nicht nur vielseitig einsetzbar und eignet sich hervorragend für den kombinierten Einsatz mit Zerkleinerern oder Windsichtern. Sie nimmt auch die Inhalte großer Radlader-Schaufeln in einem Happen auf und beschleunigt damit den gesamten Arbeitsprozess. Entsprechend hoch sind die Durchsatzraten. Diese Lösung spart Energie, Geld und Zeit.“

Trotz des vergrößerten Aufgabetrichters und den 5,5 Meter langen Auftragsbändern bleibt die Maschine kompakt und mobil: Mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 24 Tonnen können auch Zusatzausstattungen wie Steingitter oder Schwingsieb ohne vorherige Demontage mit der Maschine transportiert werden. Je nach Siebaufgabe kann die SM 620 SA wahlweise als Trommel- oder Sternsiebmaschine betrieben werden und ist damit universal einsetzbar. Sie siebt Abfälle und Rohstoffe wie Kompost, Erden, leichter Bauschutt, Hausmüll, Gewerbeabfall, Kunststoff, Glas, Papier, Holz, Biomasse, Sand, Kies, Schrott oder Schlacke.

Quelle: Werner Doppstadt Umwelttechnik GmbH & Co. KG