BMUB: Immenser Forschungsbedarf für Umwelttechnologie und Ressourcenschutz

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Forschung (Foto: © Martin Gapa / http://www.pixelio.de)

Berlin — Ressourceneffizienz, Rohstoffpolitik, Kreislaufwirtschaft und Abfallwirtschaft – sie gehören zu den Themen im wissenschaftlichen Forschungsrahmen des Bundesumweltministeriums und sind im neuen Ressortforschungsplan 2016 aufgeführt. Er beschreibt den dazu erforderlichen, mittelfristigen Forschungsbedarf des Ministeriums.

Wie der Ressortforschungsplan erläutert, bleibt die Stärkung von Klima-, Ressourcen- und Umweltschutz eine der wichtigsten Zukunftsaufgaben. Das Kreislaufwirtschaftsgesetz, das deutsche Ressourceneffizienzprogramm „ProgRess“ sowie das Abfallvermeidungsprogramm von 2013 legen die bundesstaatlichen Grundlagen für den sparsamen Umgang mit Rohstoffen und die intelligente Nutzung von Abfällen.

Der Forschungsbedarf – so das Papier – bleibt auf Grund neuer Herausforderungen an den Umwelt- und Ressourcenschutz immens. Die Forschung bildet eine Grundlage für den notwendigen Ausbau und Einsatz innovativer Umwelttechniken und -technologien. Denn erst die technologische und ökonomische Umsetzung erlaubt, die Herausforderungen erfolgreich zu bestehen. Damit zählt dieser Bereich zu den wichtigsten Zukunftsfaktoren zur Steigerung der Ressourceneffizienz und zu einer erfolgreichen Transformation hin zur Green Economy, die als weltweites Modell für nachhaltiges Wirtschaften geeignet ist.

Wieder stehen die Analyse der Umweltwirkungen des Umgangs mit Abfällen sowie die daraus sich ergebenden notwendigen Maßnahmen im Fokus der Untersuchungen. Auch neuartige Herausforderungen, die sich im Hinblick auf knapper werdende Ressourcen oder künftige Entsorgungsprobleme ergeben, stellen einen wichtigen Forschungsbedarf dar. Daneben stehen aber auch Änderungen in der Organisation der Kreislaufwirtschaft zur Untersuchung an. Dabei ist die Einbindung der verschiedenen Gruppen – Verbraucher, Wirtschaft, staatliche Institutionen – unabdingbar.

Weitere Details sind dem BMUB-Ressortforschungsplan 2016 zu entnehmen.

Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)