Veolia Deutschland und der NABU setzen ihre Zusammenarbeit fort

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Quelle: Veolia Deutschland

Berlin — Veolia Deutschland und der NABU haben einen Kooperationsvertrag für die Jahre 2016 bis 2018 unterzeichnet. Damit setzen beide Partner ihre seit 2010 bestehende Zusammenarbeit fort. Veolia und NABU wollen künftig insbesondere bei den Projekten „Meere ohne Plastik“ und „Untere Havel“ sowie im Bereich Innovation zusammen arbeiten.


Mit der Unterstützung des NABU-Projekts „Meere ohne Plastik“ wird der bisherige thematische Rahmen der Kooperation erweitert. „Der Schutz der Meere ist für Veolia ein wichtiges Anliegen. Ozeane sind ein bedeutender Kohlenstoff-Speicher und ein weitgehend unerforschtes Universum, das einer enormen Vielfalt von Lebewesen einen Lebensraum bietet“, erklärt Etienne Petit, Landesdirektor von Veolia in Deutschland. Für den Meeresschutz setzt sich Veolia bereits ein – vor allem durch die Unterstützung der Kreislaufwirtschaft sowie durch Förderprojekte der Veolia Stiftung wie das mehrjährige Forschungsprojekt Tara Oceans und das NABU-Projekt zur Müllvermeidung in Küstenkommunen. „Künftig möchten wir gemeinsam mit dem NABU über die finanzielle Förderung hinaus weitere Gelegenheiten finden, uns in enger Verknüpfung zu unseren Geschäftsbereichen und gemeinsam mit unseren Beschäftigten für den Meereschutz einzusetzen“, so Petit.

Der Schutz der biologischen Vielfalt – ein Schwerpunkt der NABU-Arbeit – ist für Veolia eine Herausforderung mit einem unmittelbaren Bezug zum Kerngeschäft der Gruppe. Das Unternehmen ist in vieler Hinsicht auf biologische Vielfalt angewiesen, um seine Aufgaben erfüllen zu können, zum Beispiel bei der naturnahen Aufbereitung von Abwasser oder der Gewinnung von Trinkwasser aus Uferfiltrat. Bereits von 2010 bis 2015 hatten Veolia Deutschland und NABU eng bei der Renaturierung der „Unteren Havel“ und der Beratung von Veolia-Standorten in Sachen Biodiversität kooperiert. Zusätzlich zum Sponsoring des Projekts wurden seit 2010 rund zwanzig Anlagen und Verwaltungsstandorte von Veolia gemeinsam mit dem NABU unter die Lupe genommen und Verbesserungsmaßnahmen für die Vielfalt von Arten und Lebensräumen angestoßen. So wurden beispielsweise auf dem Gelände des Wasserwerks Köthen der MIDEWA einheimische Sträucher angepflanzt und am Standort von Veolia Umweltservice in Dresden Nisthilfen für Falken angebracht. Diese Form der Zusammenarbeit wird weiter fortgesetzt.

Im dritten Themenbereich Innovation wollen Veolia und NABU sich über aktuelle Innovationsprojekte des Unternehmens, zum Beispiel in den Bereichen Kreislaufwirtschaft und Energieeffizienz, austauschen. „Mit seinen Innovationsprojekten stellt Veolia die Weichen für seine Dienstleistungen der Zukunft. Wir wollen durch unsere kritische Begleitung dazu beitragen, dass dabei Aspekte des Umwelt- und Naturschutzes umfassend berücksichtigt werden“, erklärt Leif Miller, NABU-Bundesgeschäftsführer.

Quelle: Veolia