Das Q8 Magellan Spektrometer für kundenorientierte Metallanalyse

512
Q8 Magellan Spektrometer zur Metallanalyse (Foto: Bruker Elemental GmbH)

Kalkar – Um sein Q8 Magellan Spektrometer zur Metallanalyse zu beschreiben, genügt Andreas Kunz, Geschäftsführer der Bruker Elemental GmbH, ein einziges Wort: „customize“ – kundenorientiert. Denn anstelle von Standardprodukten, Standardlösungen oder Standardservice bietet Bruker nichts von der Stange. „Wir hören unseren Kunden zunächst einmal ganz genau zu, um dann gemeinsam das optimale Spektrometer mit den benötigten Parametern und geforderten Nachweisgrenzen zusammenzustellen“, erläutert der Geschäftsführer.

Individualität ist besonders da gefragt, wo es um anspruchsvolle Werkstoffe geht. Für die Metallanalyse stellt Bruker mit seinem Q8 Magellan einen Metallanalysator bereit, der je nach Kundenwunsch mit den dafür notwendigen, eher ungewöhnlichen Linienkombinationen ausgestattet ist. Auch Matrices wie Gold, Indium, Silber oder Wismut können problemlos analysiert werden, wobei Bruker auch hier auf seine analytische Kompetenz im Bereich Funkenspektrometrie verweisen kann. Mit dem Gerät können hochspezialisierten Unternehmen exakt auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Analysewerkzeuge an die Hand gegeben werden. Individualität und Flexibilität kommen den Kunden in vielen Anwendungen zugute.

Brukers Q8 Magellan wird heute als eines der perfektesten Geräte seiner Klasse am Markt gehandelt. Äußerst genau und sehr schnell erledigt das Spektrometer selbst anspruchsvollste analytische Aufgabenstellungen und soll mit bester Richtigkeit, niedrigsten Nachweisgrenzen und überragender Stabilität punkten. Brukers High-End-Analysator ist laut Hersteller weltweit das erste Spektrometer, das aufgrund der grenzenlosen Kombinationsmöglichkeiten aller Messparameter eine bislang nicht gekannte Qualität der Analysen ermöglicht.

Entscheidenden Anteil daran hat die statistische Auswertung von zeitaufgelösten Messungen der Einzelfunken. Sie erlaubt neue Algorithmen für die Bestimmung von gelösten/ungelösten Element-Anteilen und hilft darüber hinaus, nichtmetallische Einschlüsse zu detektieren. Aber auch Sauerstoffgehalt, oxydische und sulfidische Einschlüsse und die Korngrößenverteilung verschiedener Oxid- und Sulfidtypen wie Aluminiumoxid, Ca-Aluminate oder Mg-Spinelle können nach Angabe des Herstellers mit dem Q8 Magellan bestimmt werden. Bei der Kupfermatrix beherrscht das Gerät derart kleine Nachweisgrenzen mit den notwendigen engen Toleranzen, dass auch die Elementzusammensetzung von Reinstkupfer mit wenigen ppm Verunreinigungen analysiert werden kann.

Damit der Messvorgang unter optimalen Bedingungen abläuft, setzt Bruker Elemental einen pneumatischen Probenniederhalter am Funkenstand ein. Dieser ermöglicht eine bedienerfreundliche Handhabung, sorgt für die stabile Fixierung der Probe beim Abfunken, einen präzisen Analyseablauf und schließlich exakte Ergebnisse. Gleichzeitig ermöglicht er aber auch einen schnellen Wechsel der Proben und durch den offenen Abfunktisch auch die Analyse von sperrigen Proben, die auch mal 50 cm breit sein können. Die anschließende Analyse erfolgt per Ein-Knopf-Technik .

„Das Q8 Magellan erfüllt alle Ansprüche, die im Premium-Segment der Metallanalyse von einem Emissionsspektrometer erwartet werden“, erläutert Produktmanager Martin Tilleman. Und dazu gehören nicht nur die technischen Finessen. „Genauso ‚Premium‘ ist bei Bruker Elemental auch der Service und die Kompetenz als Ansprechpartner in schwierigen analytischen Fragestellungen. Wir sehen uns daher als Partner im Team des Kunden. Anspruchsvolle Analytik schließt einen ambitionierten Support immer mit ein.“

Quelle: Bruker Elemental GmbH