Ferner Osten Russlands: Abfallverwertung durch Public Private Partnerships geplant

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Wladiwostok (Foto: © Jerzy /http://www.pixelio.de)

Wladiwostok — Die Abfallwirtschaft im Fernen Osten Russlands soll modernisiert und ausgebaut werden. Bis 2020 sind insgesamt 23 Anlagen zum Pressen von Kommunalabfällen mit anschließender Deponierung geplant. Gleich in mehreren fernöstlichen Regionen sollen Abfallprojekte auf Basis von Public Private Partnerships (PPP) entwickelt werden, meldet Germany Trade & Invest.

Laut der Entwicklungs- und Betreibergesellschaft für Umweltvorhaben OAO UK Eco-System fallen im Fernen Osten insgesamt 24,5 Mio. Kubikmeter Kommunalabfälle pro Jahr an. Ausgehend von den Abfallarten lohnt es sich, nach dem Sortieren mindestens zehn Prozent davon zu verwendbaren Sekundärrohstoffen umzuwandeln. Die verbleibenden Anteile würden gepresst und anschließend auf kontrollierte Deponien verbracht.

Neben dem föderalen Gesetz „Über Public-Private Partnerships“, das am 1. Januar 2016 in Kraft trat, bestehen für die Regionen eigene PPP-Verordnungen. Die föderale Gesetzgebung lässt außerdem eine Konzessionsvergabe durch die öffentliche Hand auf allen Verwaltungsebenen zu, also auch durch Regionen oder Kommunen. Die Finanzierung der Vorhaben, die öffentlichen und privaten Quellen erfolgt, übernehmen die kommunalen und regionalen Verwaltungen sowie der Fonds zur Entwicklung des Fernen Ostens und der Baikal-Region.

Weitere Informationen sind unter gtai.de erhältlich.

Quelle: Germany Trade & Invest