Niedersachsen und WEG vereinbaren Vorgehen bei Altlastenverdachtsflächen

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Quelle: Wirtschaftsverband Erdöl- und Erdgasgewinnung e.V.

Hannover – Eine Vereinbarung zur Förderung von Untersuchungen von Altlastenverdachtsflächen an Standorten ehemaliger Öl- und Bohrschlammgruben haben jetzt das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz und die Bergbauunternehmen – vertreten durch den Wirtschaftsverband Erdöl und Erdgasgewinnung e.V. – geschlossen. Umwelt-Staatssekretärin Almut Kottwitz und WEG-Hauptgeschäftsführer Dr. Christoph Löwer unterzeichnen die Vereinbarung.

Im Rahmen dieser Übereinkunft beteiligen sich die Unternehmen mit bis zu 5 Millionen Euro an den Kosten von Untersuchungen. Ziel der Untersuchungen ist es festzustellen, ob von den historischen Bohrschlammgruben Umweltbelastungen ausgehen.

„Ich freue mich, dass es zu solch einer konstruktiven Lösung unter Einbeziehung aller Beteiligten gekommen ist. Damit wird eine effiziente und sachgerechte Altlastenbearbeitung vor Ort unterstützt“ erklärt Frau Staatssekretärin Kottwitz im Rahmen der Unterzeichnung.

„Bereits vor der aktuellen Diskussion und der Unterzeichnung der Vereinbarung wurde konkreten Hinweisen auf mögliche Belastungen an Standorten auch Jahrzehnte nach Beendigung des Betriebes nachgegangen. Im Falle vorliegender Gefährdungen wurden die Standorte geräumt oder nachhaltig gesichert“, betont WEG-Hauptgeschäftsführer Dr. Christoph Löwer. Auf Basis der Vereinbarung soll die Thematik systematisch bearbeitet werden.

Der Text der Vereinbarung, die Fördergrundsätze sowie eine Liste der Standorte können unter erdoel-erdgas.de heruntergeladen werden.

Quelle: WEG – Wirtschaftsverband Erdöl- und Erdgasgewinnung e.V.