Rumänien: Probleme mit der Verbesserung des Abfallmanagements

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Markt-Panorama von Sibiu / Hermannstadt (Foto: © Otmar Luttmann / http://www.pixelio.de)

Bukarest — Rumänien will sein Abfallmanagement verbessern. Insgesamt etwa 370 Mio. Euro stehen dafür aus EU-Fördermitteln und nationalen Beiträgen in den kommenden Jahren zur Verfügung. Das Land hat noch Rückstände aus der vorherigen Förderperiode aufzuarbeiten. Die getrennte Müllsammlung ist auszubauen, Zusatzkapazitäten sind für Kompostierung zu schaffen.

Wie Germany Trade & Invest ist fraglich, ob die geplanten Kapazitäten auch rechtzeitig entstehen. Projekte der Förderperiode befinden sich in mehreren Kreisen im Rückstand. Manche Teilaufträge im Rahmen der Vorhaben auf Kreisebene sind nur in geringem Umfang durchgeführt. Bis Mitte November 2015 sind für die Abfallprojekte Zahlungen im Wert von rund 57 Prozent des gesamten zur Verfügung stehenden EU-Beitrags abgerechnet worden.

Die ersten genehmigten Projekte konnten bei der Bestimmung der Sammlungs- und Sortierungskapazitäten das Ziel für die Vorbereitung eines Recycling von 50 Prozent nicht berücksichtigen. Das betreffende Gesetz trat erst im November 2011 in Kraft. Auch gegenwärtig soll die Quote noch sehr niedrig sein.

Weitere Informationen sind unter gtai.de erhältlich.

Quelle: Germany Trade & Invest