Workshop: Neue Umweltrechtsgesetze – neue Anforderungen an Unternehmer

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Quelle: WFZruhr

Lünen – Das Umweltrecht hat sich in der jüngeren Vergangenheit zu einer umfangreichen, für den Unternehmer kaum noch zu überblickenden juristischen Spezialmaterie entwickelt. Am 20. .Januar 2016 bietet ein Workshop des WFZruhr ein Umweltrechts-Update zur aktuellen Rechtsprechung und zu neuen Entscheidungen, die die Kreislauf- und Umweltwirtschaft betreffen.


Nach dem Urteil des EuGH vom 15.10.2015 bestehen unbegrenzte Rügemöglichkeiten in Verfahren. Nach Änderung der 4. BImSchV fallen mehr (Abfall-)Anlagen unter das Regime des Bundesimmissionsschutz -Gesetzes. Die Novellierung der TA Luft lässt systematische Erweiterungen und verschärfte Anforderungen erwarten. Die Umsetzung der Seveso-III-Richtlinie wird die Anpassung des BImSchG und zahlreicher Verordnungen wie dem Störfallrecht mit sich bringen.

Die Bundesverordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (kurz: AwSV) stellt neue Anforderungen an Abfallunternehmen. Ein geändertes Landeswassergesetz und Naturschutzgesetz in NRW wird Auswirkungen auf die Praxis haben. Und es stehen neue Informationen über die persönliche Haftung des Geschäftsführers für Umweltdelikte sowie Neuerungen zur Vergaberechtsreform an.

Weitere Informationen zum Workshop des WFZruhr sind unter wfz-ruhr.de erhältlich.

Quelle: Wirtschaftsförderungszentrum Ruhr für Entsorgungs- und Verwertungstechnik e.V. (WFZruhr)