Weihnachtsinitiative der JO-BA: „Spielzeugkisten“ für Flüchtlingskinder

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"Spielzeugkiste" der JO-BA (Foto: JO-BA GmbH)

Bonn – Keine teuren Kundengeschenke, sondern eine Weihnachtsinitiative für Flüchtlingskinder: Das war die Idee von JO-BA-Chef Kai-Uwe Jobst, die jetzt in Norddeutschland mit überwältigendem Erfolg umgesetzt wird. Die JO-BA GmbH aus Bremen ist Europas größter Hersteller von Altkleider-Containern. Doch die Container lassen sich mit wenigen Veränderungen am Design auch anders einsetzen. Eigens für die Aktion wurden „Spielzeugkisten“ produziert, in denen gute, gebrauchte Spielsachen für Flüchtlingskinder gesammelt werden.

Die Spielzeugkisten funktionieren vom Prinzip her genau wie Altkleidercontainer – zum Schutz der Spielsachen wurde lediglich eine verlängerte Rampe und ein großer Sammelbeutel (Big Bag) eingebaut. Die erste Spielzeugkiste wurde im niedersächsischen Bassum aufgestellt. Jetzt folgten zwei weitere in Bremen, die dort vor REWE-City-Märkten postiert wurden. Die Spielsachen kommen der Flüchtlingshilfe Bremen zugute.

Neben der Leerung der Container und der Lagerung der Spielsachen übernimmt JO-BA die altersgerechte Sortierung und Verpackung der Spielsachen und übergibt diese an die Flüchtlingshilfe Bremen. Das erfahrene Team entscheidet, in welchen Flüchtlingsheimen der größte Bedarf besteht. Bei der Verteilung der Geschenktüten werden alle Kinder der ausgewählten Flüchtlingsheime mit Spielzeug versorgt.

In den Medien und vor allem in den sozialen Netzwerken ist die Aktion ein Renner. Allein das erste Posting auf der Facebookseite der Flüchtlingshilfe Bremen wurde hundertfach geliked und geteilt. Nachahmer in anderen Städten und Regionen sind ausdrücklich erwünscht. Sie können auch nach der Weihnachtszeit die Spielzeugkisten zu einem fairen Preis bei JO-BA bestellen.

Quelle: bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V.