1.1.2016: Neues Gesetz bringt Bewegung in slowakische Abfallwirtschaft

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Nationalfahne der Slowakei (Foto: ©M. Hermsdorf /http://www.pixelio.de)

Bratislava — Zum Jahresbeginn 2016 wird in der Slowakei ein neues Gesetz in Kraft treten, das die Verantwortung der Hersteller und Importeure erweitert. Sie müssen sicherstellen, dass Verpackungen, Elektrogeräte, Batterien oder Reifen wiederverwertet werden. Dafür gründen sie kollektive Erfassungssysteme. Sie können das selbst organisieren oder die Verpflichtung an eine „Organisationen der Herstellerverantwortung“ übertragen, meldet GermanyTrade & Invest.

In der Slowakei landen noch immer zwei Drittel der Siedlungsabfälle auf Deponien. Recycling ist bislang eher die Ausnahme, nur 3 Prozent des Hausmüllaufkommens werden wiederverwertet. Doch das neue Abfallgesetz sieht eine erweiterte Herstellerverantwortung bei der Entsorgung von Verpackungsmüll, Elektrogeräten, Batterien, Fahrzeugen und Reifen vorgesehen. Die Wiederverwertung von Papier, Metallen, Kunststoffen und Glas aus dem Hausabfällen soll 2020 mindestens 50 Prozent erreichen.

Die Regierung hofft, dass die Abfallwirtschaft künftig mehr Mittel zur Verfügung hat, um die Deponiequote zu senken. Für einen höheren Recyclinganteil ist neue Technik nötig.

Weitere Informationen sind unter gtai.de erhältlich.

Quelle: GermanyTrade & Invest