UFH bietet Rücknahme von PV-Modulen, Stromspeichern & Wechselrichtern ab 2016

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Photovoltaik-Module (Foto: EU-R Archiv)

Wien – Ab 1. Januar 2016 bietet das Qualitätssystem UFH auch eine umweltschonende und ressourceneffiziente Entsorgung im Bereich Photovoltaik an. Dabei kümmert sich das UFH um die ordnungsgemäße Behandlung von defekten PV-Modulen, Stromspeichern und Wechselrichtern, übernimmt die Registrierung im EDM-Portal sowie die regelmäßigen Meldungen und liefert umfangreiche Informationen. Defekte PV-Module, Stromspeicher und Wechselrichter müssen gesetzeskonform gesammelt und behandelt werden.


Gesetzlich vorgegeben, können defekte PV-Module nicht an kommunalen Sammelstellen abgegeben werden, da es sich bei PV-Modulen in Österreich um gewerbliche Geräte handelt. Bereits im Juli 2014 wurde auf Grund europäischer Vorgaben die österreichische Elektroaltgeräteverordnung (EAG-VO) novelliert. Neu ist, dass seit diesem Zeitpunkt auch PV-Module in den Geltungsbereich der EAG-VO fallen. Direkt betroffen sind all jene, die Elektrogeräte (jetzt auch PV-Module) und Batterien zum ersten Mal in Österreich in Verkehr setzen: Österreichische Hersteller, Importeure, Händler, Installateure bei direkt Bezug aus dem Ausland. Deshalb müssen defekte PV-Module an einen befugten Sammler oder Behandler abgegeben werden.

Auch defekte Stromspeichern gelten laut gesetzlicher Vorgabe als gewerbliche Geräte, können nicht an kommunale Sammelstellen abgeben werden und müssen einem befugten Sammler oder Behandler übergeben werden. Die Rücknahmepflicht für Stromspeicher gilt dabei unabhängig von der Inverkehrsetzung, der Herkunft oder der chemischen Zusammensetzung. Defekte Wechselrichter sind – im Unterschied zu defekten PV-Modulen und Stromspeichern – als Haushaltsgeräte zu melden; sie müssen bei einem Sammel- und Verwertungssystem entpflichtet werden und können daher an den kommunalen Sammelstellen abgegeben werden.

Quelle: UFH Holding GmbH