Günstige Konditionen: Lkw-Frachtraten verharren auf ihrem Tief

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Sattelzug (Foto: ©Andreas Hermsdorf /http://www.pixelio.de)

Frankfurt — Niedrige Treibstoffkosten haben den deutschen Verladern auch im Schlussquartal zu günstigen Konditionen beim Einkauf von Frachten verholfen. Dies berichtet der BME im „Preisspiegel Frachten“, der nun für das vierte Quartal des Jahres 2015 vorliegt. Der wichtigste Grund dafür ist der Dieselpreis, der im Frühjahr zwar kurzzeitig zu einer Erholung ansetzte, sich dann aber wieder dem zuvor erreichten Tief seit fünf Jahren annäherte.

„Diese Entwicklung beeinflusst die Transportpreise ungemein“, begründete BME-Benchmarkexperte Volkmar Klein das von ihm beobachtete niedrige Preisniveau. In den bevorstehenden Jahresendverhandlungen rät er Einkäufern von Logistikleistungen dazu, die Transportpreise für zwölf Monate zu fixieren. Alternativ könne auch die erste Schwelle für Preisanpassungen bei Floater-Vereinbarungen höher gesetzt werden, sodass kleinere Ausschläge nach oben ohne Folgen für die eigenen Konditionen bleiben.

„Fazit ist: Bei dem aktuell niedrigen Stand gibt es kaum noch Luft nach unten. Eigentlich können die Preise nur noch steigen“, meint Volkmar Klein.

Weitere Informationen zum BME-Preisspiegel sind unter bme.de erhältlich.

Quelle: Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME)