Die Umsätze in Frankreichs Entsorgungs-Wirtschaft sind zurückgegangen

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Eiffelturm (Foto: ©Ralph-Thomas Kühnle / http://www.pixelio.de)

Paris — Trotz steigender Materialmengen sind die Umsätze der französischen Recyclingindustrie 2014 auf circa 9 Mrd. Euro zurückgegangen. Gesunkene Rohstoffpreise verschärfen den Wettbewerb mit Neumaterialien und drücken die Margen. Dennoch hat die Branche ihre Investitionen um rund 5 Prozent gesteigert. Die gesamte Abfallmenge ist 2013 auf 345 Mio. t gesunken. Dadurch sind auch die Umsätze in der Abfallwirtschaft um knapp 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen, meldet Germany Trade & Invest.


Die kommunalen Entsorgungsunternehmen sammelten laut laut Abfallbericht der Umweltagentur Ademe im Jahr 2013 pro Einwohner 540 kg Müll (insgesamt 37,6 Mio. t) ein, circa 3,5 Prozent weniger als 2011 (38,5 Mio. t). Davon sind etwa 80 Prozent Abfälle der privaten Haushalte. Der Rest entfällt auf kleine Unternehmen und öffentliche Einrichtungen, die ihren Müll mit den Haushaltsabfällen entsorgen.

Im Zuge der erheblich ausgeweiteten Differenzierung und Wiederverwertung von Abfallstoffen in Frankreich hat die Anzahl der Branchenfirmen in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Die sinkenden Gewinne sorgen derzeit für eine gewisse Konsolidierung. Insgesamt zählte die Branche 2013 rund 6.050 Unternehmen, darunter etwa 2.300 die sich mit Sammlung, Behandlung und 3.800, die sich mit der Entsorgung und Wiederverwertung von Abfällen befassen.

Der vollständige Bericht ist unter gtai.de einzusehen.

Quelle: Germany Trade & Invest