Rumänien: Recyclingquote von 3 Prozent erfordert Aufbau weiterer Kapazitäten

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Markt-Panorama von Sibiu / Hermannstadt (Foto: © Otmar Luttmann / http://www.pixelio.de)

Bukarest — Rumänien hat erheblichen Nachholbedarf im Bereich Recycling und Entsorgungswirtschaft. Der Ausstattungsgrad mit hochwertiger Technik ist noch gering. Eine Reihe nicht-EU-konformer Deponien ist zu schließen, weitere Recyclingkapazitäten sind aufzubauen. Die Sanierung von Altlasten stellt eine weitere langfristige Aufgabe dar. Umfangreiche EU-Fördermittel der Periode 2014 bis 2020 stehen für den Bereich bereit, meldet Germany Trade & Invest.

Die rumänische Abfallwirtschaft und die Entsorgungsinfrastruktur sind im Vergleich zu westeuropäischen Ländern stark unterentwickelt. Nach Angaben von Eurostat wurden 2013 in Rumänien lediglich 3 Prozent der Siedlungsabfälle recycelt. Der Rest wird deponiert. Im Oktober 2014 sollen landesweit lediglich 34 Deponien den EU-Standards entsprochen haben; bis 2017 sollen insgesamt 240 Deponien geschlossen werden.

Der Bedarf an Sortier- und Kompostieranlagen, Mülltonnen und -containern, anderen Sammelbehältnissen und Deponietechnik ist groß. In der Förderperiode 2014 bis 2020 stehen circa 3,4 Mrd. Euro als EU- und Nationalbeitrag bereit, um die in der Vorperiode gestarteten oder geplanten Projekte fortzusetzen sowie für neue Abfallvorhaben.

Weitere Informationen sind unter gtai.de erhältlich.

Quelle: Germany Trade & Invest