Für grüne Gründer: 13 Startups im Finale des ersten „Next Economy Awards”

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Next Economy Award (Quelle: Deutscher Nachhaltigkeitspreis)

Düsseldorf – Die Finalisten im Rennen um den Next Economy Award 2015 stehen fest. Am ersten Wettbewerb für grüne Gründer – ausgeschrieben gemeinsam mit dem Bundeswirtschaftsministerium, dem DIHK und dem Rat für Nachhaltige Entwicklung – haben sich 175 junge Unternehmen beteiligt. 13 Startups, die mit ihren Geschäftsmodellen für soziale und ökologische Verbesserungen sorgen, treten am 26. November 2015 in einem Live-Pitch gegeneinander an. Die Preisverleihung findet am gleichen Abend im Rahmen des 8. Deutschen Nachhaltigkeitstages in Düsseldorf statt.

„Die hohe Wettbewerbsbeteiligung zeigt, dass wir mit dem NEA richtig liegen. Wir füllen eine Lücke bei Gründern, die auf Nachhaltigkeit setzen, und ergänzen den Deutschen Nachhaltigkeitspreis um ein spannendes neues Feld“, sagt Stefan Schulze-Hausmann, Initiator beider Preise.

Die eingereichten Geschäftsmodelle reichen von erneuerbaren Energien und Ressourceneffizienz über die Nahrungs- und Lebensmittelbranche bis zu Innovationen im Digitalgeschäft. Unter die Finalisten in der Kategorie „Resources“ kamen ancorro mit neuartigen Veredelungsverfahren für die Hochtemperaturindustrie, das auf umweltfreundliche Produktionsprozesse für die chemisch-pharmazeutische Industrie spezialisierte Unternehmen DexLeChem, das Startup Enit Energy IT Systems mit Energiemanagement- Systemen für kleine und mittlere Unternehmen, und Hydrogenious Technologies mit innovativen Anlagen zur Wasserstoffspeicherung. Nominiert in der Kategorie „Renewables“ sind der Anbieter von Kleinstwasserkraft-Werken Aquakin, das Startup OneShore Energy, das herkömmliche Stromversorgungssysteme auf erneuere Energie umrüstet, und SINN Power mit Kraftwerken, die aus Meereswellen Strom erzeugen.

Anwärter auf den NEA in der Kategorie „Digitality“ sind der Anbieter cloudbasierter Managementlösungen für Mikrokredite awamo, das Gründerteam von easierLife, das „Senioren mit Sensoren schützt“ und das Startup Design for Circularity, das online verfolgbare Textilkreisläufe für Modelabels schafft.In der Kategorie „Food“ überzeugten die Onlineplattform FoodLoop zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen, Apisystems mit einer „Bienensauna“, die Schädlingen durch Wärme im Bienenstock zu Leibe rückt, und das auf den Aufbau von Aquakultur spezialisierte Startup TunaTech.

Die Sieger erhalten Sachleistungen im Wert von je rund 25.000 Euro, die individuell auf die Branchen der Preisträger zugeschnitten werden. Sie stellen sich beim Deutschen Nachhaltigkeitstag etablierten Unternehmern, Kapitalgebern, Medienvertretern und Gästen aus Politik, Forschung und Zivilgesellschaft vor.

Weitere Informationen sind unter nexteconomyaward.de erhältlich.

Quelle: Deutscher Nachhaltigkeitspreis