Studie zeigt: Beim Vergleich „Primär gegen Sekundär“ gewinnt immer das Recycling

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Quelle: ALBA

Berlin — Der internationale Rohstoffversorger und Umweltdienstleister ALBA Group leistet durch seine Recyclingaktivitäten einen wesentlichen Beitrag zur Ressourcensicherung und zum Klimaschutz. Zu diesem Ergebnis kommen die Experten des Fraunhofer-Instituts UMSICHT in einer aktuellen Studie.

Laut „resources SAVED by recycling“ schonte die ALBA Group allein im Jahr 2014 mehr als 48,3 Millionen Tonnen Primärressourcen durch die Kreislaufführung von rund 6 Millionen Tonnen an Wertstoffen. Gleichzeitig sparte der Recyclingexperte im selben Zeitraum rund 6,6 Millionen Tonnen Treibhausgasemissionen ein. Um denselben positiven Effekt auf das Klima zu erzielen, müsste die Anzahl an Autos auf den deutschen Straßen um rund 3,7 Millionen reduziert werden.

Demnach hilft die ALBA Group durch ihre Recyclingaktivitäten dabei, die von der Bundesregierung fixierten Ziele des Ressourceneffizienzprogramms ProgRess zu erreichen. Bis 2020, heißt es dort, soll sich die Ressourcenproduktivität in Deutschland gegenüber 1994 verdoppeln. Doch sich allerdings der negative Trend der vergangenen fünf Jahre festigt, könnte die Zielvorgabe um 40 Prozent verfehlt werden, zeigt ein vorläufiger Fortschrittsbericht des Bundesumweltministeriums. Die Fraunhofer-Wissenschaftler haben in ihrer aktuellen Untersuchung gezeigt, dass eine ganzheitliche Kreislaufwirtschaft diesen Trend umkehren kann.

Dr. Axel Schweitzer, Vorstandsvorsitzender ALBA Group plc & Co. KG, kommentierte: „Mit Blick auf den international steigenden Rohstoffbedarf und die wachsende Knappheit an Primärressourcen ist es zentral, die Rohstoffe, die bereits im Umlauf sind, als wichtigstes Materialreservoir der Zukunft anzuerkennen und zu nutzen. Das weltweite Wachstum und der Ressourcenverbrauch müssen langfristig entkoppelt werden. Die Ergebnisse der Fraunhofer-Studie zeigen, dass wir den Schlüssel in der Hand halten, um eine nachhaltige Versorgung mit Rohstoffen sicherzustellen und die Weichen für mehr Ressourceneffizienz zu stellen.“

Dr.-Ing. Hartmut Pflaum, Abteilungsleiter Ressourcen- und Innovationsmanagement Fraunhofer-Institut UMSICHT, urteilte: „Mithilfe unserer eigens entwickelten Methodik modellieren wir den Recyclingprozess der ALBA Group in allen untersuchten Stoffströmen exakt nach und stellen ihn dem Rohstoffaufwand für die Primärproduktion gegenüber. Das Bemerkenswerte: In unserem Vergleich ‚Primär gegen Sekundär’ gewinnt immer das Recycling. Aus wissenschaftlicher Sicht bedeutet das nicht nur einen Etappensieg für die Umwelt, sondern zugleich einen Meilenstein für die Recyclingwirtschaft und letztlich die gesamte Gesellschaft.“

Um die Ressourcenersparnis zu ermitteln, untersuchten die Experten des Fraunhofer-Instituts UMSICHT die Stoffströme Metalle, Elektroaltgeräte, Papier/Pappe/Karton, Glas, Leichtverpackungen, Kunststoffe und Holz.

Quelle: ALBA Group