WVM: Nichteisen-Metallindustrie rechnet für 2014 mit leichtem Wachstum

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Quelle: WirtschaftsVereinigung Metalle e.V.

Berlin — Die deutsche Nichteisen(NE)-Metallindustrie startete zuversichtlich ins Jahr 2014, teilt die WirtschaftsVereinigung Metalle. e.V. mit. Im Jahr 2013 erzielte die Branche mit durchschnittlich 109.102 Beschäftigten in 660 Unternehmen eine Produktion von acht Millionen Tonnen (plus zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr) und einen Umsatz von 45 Milliarden Euro (börsenpreisbedingt minus elf Prozent), davon gut 19 Milliarden Euro (minus zwölf Prozent) auf ausländischen Märkten. Das entsprach einer Exportquote von 43 Prozent.

62 Prozent der Ausfuhren gingen in die Euroländer – das sind sechs Prozentpunkte weniger als noch zwei Jahre zuvor.

Konjunkturelle Impulse kommen derzeit eher aus den Industrieländern, insbesondere auch aus dem Inland. Italien und Spanien haben wohl die Talsohle durchschritten. Die aktuelle Geschäftslage wird von knapp 80 Prozent der befragten Unternehmer mit gut oder saisonüblich beurteilt.

Die Geschäftserwartungen auf Sicht von sechs Monaten bleiben optimistisch – über 90 Prozent der metallerzeugenden und -verarbeitenden Unternehmen sehen bessere oder gleich gute Geschäfte. Für das Jahr 2014 rechnet die NE-Metallindustrie mit leichtem Produktionswachstum.

Der vollständige WVM-Quartalsbericht für Februar 2014 kann unter wvmetalle.de heruntergeladen werden.

Quelle: WirtschaftsVereinigung Metalle e.V.