Truconnect Remote Service: Ferndiagnose zur optimierten Kran-Wartung

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Truconnect-Daten ermöglichen die Optimierung der Instandhaltung (Foto: © Konecranes)

Frick, Schweiz – Der von Konecranes entwickelte Truconnect Remote Service stellt Daten bereit, mit denen der Wartungsaufwand für Maschinen effektiver gestaltet sowie die Sicherheit und die Produktivität am Arbeitsort optimiert werden können. Das komplette Angebot umfasst Fernüberwachung, Diagnose und Analyse und ermöglicht transparente Einblicke in die Nutzung von Anlagen.

Die Truconnect-Datenfernübertragung gibt Aufschluss über die (Ab-)Nutzung von Kranen und ihre Betriebsdaten in Echtzeit. Die Datenberichte ermöglichen die Optimierung der Wartungsmassnahmen und dienen auch als Hilfestellung bei Entscheidungen hinsichtlich Produktivität und Einhaltung gesetzlicher Vorschriften. Die Daten werden zur Einschätzung der verbleibenden Restnutzungsdauer des Krans (Design Working Period / DWP) und ausgewählter Kranbauteile verwendet. Die Krannutzung weist ausserdem darauf hin, ob Sicherheit und Produktivität des Betriebes anhand von Kranführerschulungen verbessert werden können. Anwender haben die Möglichkeit, sich nach Aktivierung der Ferndiagnose sicherheitsrelevante Daten zeitnah zuschicken zu lassen, um bei Bedarf umgehend Schutzmassnahmen in die Wege zu leiten.

Zur Optimierung der Krannutzung

Truconnect erfasst Not- und Aus-Vorfälle, Überlastungen, Überhitzungen und andere Sicherheitsaspekte und stellt sie in einem Bericht dar. Auf diese Weise können Ingenieure und Techniker Probleme beheben und Abhilfe schaffen. Die Datenfernübertragung ermöglicht eine Optimierung des Kranbetriebs, da Bereiche identifiziert werden können, in denen die Sicherheit und die Produktivität am Arbeitsort sich durch eine Kranführer-Schulung verbessern lassen. Das Remote Data Center von Konecranes stellt eine Reihe von Betriebsdaten regelmässig in Berichten zusammen, die Aufschluss über die Nutzung von Anlagen geben. Übersichtliche, grafische Berichte können bei Bedarf online abgerufen oder Anwendern in vordefinierten Intervallen per E-Mail zugeschickt werden.

Neue Krananlagen von Konecranes können einfach an die Ferndiagnose angebunden werden; Industriekrane, die bereits im Einsatz sind, lassen sich für die Datenfernübertragung nachrüsten. Bei der Fernanbindung erfasst eine Diagnoseeinheit detaillierte Krannutzungsdaten und übermittelt diese verschlüsselt an das Konecranes Remote Data Center. Dort werden die Daten analysiert und in einem Bericht aufgearbeitet.

Echtzeit-Service per Remote-Verbindung

Über den Truconnect-Remote-Support haben Kunden rund um die Uhr an sieben Tagen der Woche Zugang zu einem globalen Netz von Support-Centern. Experten stehen Kunden mit Remote-Support und Fehlerbehebung bei einem Maschinenausfall oder bei Warnmeldungen zur Seite. Konecranes-Spezialisten in allen Support-Centern haben über Remote-Verbindung Zugriff auf den Kran. Sie können die Daten nutzen, um Störungen zu beseitigen, einem Problem auf den Grund zu gehen und korrektive Massnahmen zu empfehlen.

Die Vorteile des Datenfernzugriffs per Internet liegen auf der Hand: Mitarbeiter von Remote-Support können zum Beispiel nach einem Maschinenausfall zeitnah mit der Problembehebung beginnen, um Standzeiten oder Vorlaufzeiten für Instandsetzungsarbeiten zu minimieren. Dies trägt ausserdem zur Bestimmung des Instandhaltungsbedarfs vor Ort und der benötigten Ersatzteile bei. Der Support per Telefon oder E-Mail über eine zentrale Anlaufstelle, rund um die Uhr an sieben Tagen, eignet sich besonders bei abgelegenen Standorten.

Die Truconnect-Datenfernübertragung ist zurzeit für CXT-Industriekrane, Smarton-Krane und weitere Schwerlastkrane erhältlich.

Quelle: Konecranes AG