UFH RE-cycling feiert 1,5-millionstes Kühlgerät und WEEElabex-Zertifikat

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Quelle: UFH RE-cycling GmbH

Wien – 2015 ist für die UFH RE-cycling GmbH ein erfolgreiches Jahr. Zum einen wurde ein weiterer Meilenstein mit der fachgerechten Entsorgung des 1,5-millionsten Gerätes in der Kühlgeräte-Recyclinganlage in Kematen/Ybbs erreicht. Zum anderen hat die Gesellschaft als erstes österreichisches Entsorgungsunternehmen den Zertifizierungsprozess nach dem strengen europäischen WEEElabex-Standard (WEEE Label of Excellence) positiv abgeschlossen. Sie ist nun als sogenannter „WEEElabex Operator“ für die Kühlgerätebehandlung in der gleichnamigen Organisation offiziell gelistet.

„Vor zwei Jahren freuten wir uns, dass in unserer Kühlgeräte-Recyclinganlage im niederösterreichischen Kematen/Ybbs eine Million Kühlgeräte nach den modernsten technischen Methoden recycelt wurden. Nun haben unsere Mitarbeiter im Dreischichtbetrieb bereits das 1,5-millionste Kühlgerät fachgerecht behandelt“, freut sich Betriebsleiter Gerhard Ungerböck. Gerhard Jokic und Helmut Kolba, Geschäftsführer der Remondis Electrorecycling GmbH, die als zweiter Gesellschafter an dem Joint Venture beteiligt ist, zeigen die Wichtigkeit eines hochqualitativen Behandlungsprozesses auf: „Ein einziges unsachgemäß entsorgtes FCKW-Kühlgerät besitzt ein CO2-Äquivalent von bis zu drei Tonnen. Dies entspricht den CO2-Emmisionen eines PKW mit einer Jahreskilometerleistung von rund 20.000 Kilometer. In der Kühlgeräte-Recyclinganlage wird dieser CO2-Ausstoß verhindert. Und nicht nur das: Auch wertvolle Rohstoffe wie Aluminium, Eisen, Kupfer oder Kunststoff werden aus alten Kühlgeräten gewonnen.“

Die UFH-Geschäftsführer Marion Mitsch und Thomas Faast sind stolz auf den Erfolg der WEEElabex-Standardisierung: „Die Anforderungen, das Zertifikat zu bekommen, waren herausfordernd. Im Rahmen eines sogenannten ‚Special Performance Tests’ und eines ‚General Audit’ war ein internationales Expertenteam in unserer Recyclinganlage und prüfte die Behandlung von eintausend Kühlgeräten. Weiters galt es ein zweitägiges Audit zu meistern, in dem der Rückgewinnungserfolg für Kälte- und Treibmittel nachgewiesen werden musste.“

Die UFH RE-cycling GmbH hat sich diesem Verfahren freiwillig und zusätzlich zu der gesetzlich vorgeschriebenen Überprüfung gestellt. Der Nutzen für UFH-Kunden: „Unsere Kunden können nun noch sicherer sein, dass ihre Altgeräte nach dem höchsten verfügbaren Umweltstandard behandelt werden. Darüber hinaus untermauern sie die Position ihres Unternehmens sowie Österreichs als verantwortungsbewusste Partner im Umweltschutz.“

Der WEEElabex-Standard geht auf eine Initiative des WEEE Forums zurück, einer Vereinigung von aktuell 32 europäischen Sammel- und Verwertungssystemen für Elektro- und Elektronikaltgeräte. Die WEEElabex-Organisation wurde 2013 in Prag gegründet und führt seitdem entsprechende Schulungen durch, wickelt erfolgreich Audits ab und versucht mit den neuen Standards ein EU-weites Level Playing Field zu schaffen. Der Rollout von WEEElabex in Europa steht noch am Anfang, denn die Teilnahme an diesem Programm erfolgt in den meisten Ländern auf freiwilliger Basis. Es werden jedoch bereits in vielen Ländern – Belgien, der Tschechischen Republik, Frankreich, Deutschland, Italien, Irland, Spanien und Niederlande – Elektro- und Elektronikaltgeräte WEEElabex-konform gesammelt und verwertet. Federführend sind dabei Frankreich, Italien und die Niederlande. Irland und die Niederlande haben den WEEElabex-Standard bereits in ihrem Gesetz verankert.

Quelle: UFH Holding GmbH