Scholz Holding AG hält sich für weiteren Investor offen

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Oliver Scholz (Foto: Scholz Holding GmbH)

Bonn – Die Scholz Holding GmbH hat einen strukturierten Investorenprozess gestartet, um die Eigenkapitalbasis der Gesellschaft zu stärken. Angesprochen werden sowohl strategische Partner aber auch branchenaffine Finanzinvestoren aus dem In- und Ausland. Begleitet wird der während des Sommers vorbereitete Restrukturierungsprozess von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG.

Laut Pressemeldung richtet sich die Scholz Gruppe seit 2013 neu aus und konnte sich in dieser Zeit erfolgreich von nicht-strategischen Aktivitäten trennen, seine Kosten senken und seine Organisation effektiv umbauen. Dadurch ist die Gruppe wesentlich effizienter und schlagkräftiger geworden.

Um das Eigenkapital der Scholz Holding GmbH und der Scholz Gruppe auf eine nachhaltige und solide Basis zu stellen, soll nun ein Investor gefunden werden. Seit Mitte 2014 ist bereits Toyota Tsusho Corp. (TTC) mit einem Anteil von 39,9 Prozent bei der Scholz Holding GmbH eingestiegen. Hier handelt es sich um den Handelsarm der japanischen Toyota-Gruppe, zu der auch der gleichnamige Autohersteller gehört.

Wie die Scholz Holding GmbH weiter mitteilte, wird TTC keine weiteren Anteile übernehmen, hat jedoch keine Vorbehalte gegen die Aufnahme neuer Investoren. Auf das laufende operative Geschäft der Scholz Gruppe hat diese Entscheidung keinerlei Auswirkungen.

Oliver Scholz, CEO der Scholz Gruppe, macht deutlich: „Die Entscheidung von TTC ist zu respektieren. Sie bietet jedem potenziellen Investor jetzt eine klare Perspektive über die Interessenlagen der bestehenden Gesellschafter der Scholz Holding GmbH. Das Engagement der Familie Scholz und des Managements für das Unternehmen ist ungebrochen.“

Quelle: bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V.