Internat. Gesprächsrunde: bvse empfängt Regierungsvertreter aus Ghana und Kenia

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Quelle: bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V.

Bonn — Zwölf ghanaische und sechs kenianische Regierungsvertreter, Führungskräfte und Praktiker aus öffentlichen und privaten Entsorgungs- und Recyclingbereichen, waren am 15. September auf Einladung des bvse zu Gast im Bildungszentrum des bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. Im Rahmen des Veranstaltungsformates „Resource Recovery – Made in NRW“ besucht die Delegation vom 13.9. bis 04.10.2015 Recycling- und Entsorgungsanlagen in NRW und informiert sich über Arbeitsabläufe und Strukturen der nordrhein-westfälischen Betriebe.

Eine der ersten Anlaufstellen im Rahmen der Konsultationen war der Besuch in der bvse-Zentrale in Bonn. Nach der Vorstellung des bvse als größtem Branchendachverband in Europa erläuterte der nordrhein-westfälische bvse-Landesvorsitzende Dr. Jens Lühr insbesondere die Struktur und Arbeitsweise der nordrheinwestfälischen Betriebe.

Anschließend verfolgten die Gäste den Vortrag von Ministerialrat Dr. Andreas Jaron, Referatsleiter des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit. Seine Ausführungen über die Internationale Arbeit des BMUB und die gesetzlichen Grundlagen im Bereich der Kreislaufwirtschaft stießen, ebenso wie das Referat von bvse-Kunststoffexperten Dr. Thomas Probst zu den Arbeitsweisen und Zielen des Fachverbands Kunststoffrecycling, sowie die Vorstellung der bvse-Kommunikationsarbeit durch Pressereferentin Michaela Ziss, auf großes Interesse und angeregte Diskussion bei den Gästen.

Die in den beiden afrikanischen Ländern doch von Deutschland sehr unterschiedlichen Rahmenbedingungen – sowohl im politischen als auch infrastrukturellen Umfeld – kamen bei den Fragen der Teilnehmer nach der Darstellung der politischen Ziele des bvse am Beispiel von Müllverbrennung und Recycling in NRW und einem Kurzvortrag von bvse-Justiziarin Miryam Denz-Hedlund deutlich zum Vorschein.

“Es war eine gelungene Veranstaltung mit vielen neuen interessanten Eindrücken und Anregungen”, waren sich alle Teilnehmer einig. Dem stimmte auch der durch Dr. Berthold Volberg und Paul Stegman vertretene Veranstalter, die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, zu.

Quelle: bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V.