Frankreichs Kunststoff-Industrie präsentiert sich auf der Fakuma mit 22 Unternehmen

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Quelle: Business France

Düsseldorf, Paris – Kunststoffe und Verbundwerkstoffe werden künftig im Mittelpunkt sämtlicher Industriebereiche wie zum Beispiel Medizintechnik, Bauwesen, Verkehr, Verpackung, Elektronik oder Nahrungsmittelindustrie stehen. Die Kunststoffverarbeitung ist somit von strategischer Bedeutung für die französische Wirtschaft und Industrie.

Europaweit steht Frankreich nach Deutschland an zweiter Stelle und mit vier Prozent des Marktanteils auf Rang sechs weltweit. Der Export von Kunststoffprodukten 2013 betrug 7,4 Mrd. Euro. Der Exportanteil der Branche ist um einen Prozentpunkt auf 26 Prozent des Umsatzes gestiegen. Die französische kunststoffverarbeitende Industrie erwirtschaftet 1,3 Prozent des BIP und stellt sieben Prozent der verarbeitenden Industrie. Zu ihr gehören über 100 Bereiche der Kunststoffproduktion und -anwendung.

Bei der Wertschöpfung liegt Frankreich mit 6.500 Euro pro Tonne auf Platz eins weltweit gefolgt von Großbritannien, den Vereinigten Staaten, Deutschland, Italien und Japan. Das im Export erfolgreichste Segment sind technische Teile mit einem Plus von 5,7 Prozent im Jahr 2013. 73 Prozent des Exports erfolgen innerhalb der Europäischen Union, nach Deutschland, Großbritannien, Belgien, Italien und Spanien.

Die französische kunststoffverarbeitende Industrie setzt vor allem auf eine umweltgerechte Gestaltung und Verwertung ihrer Produkte. Hierzu entwickelten die französischen Unternehmen neue intelligente Textilien, Komponenten für erneuerbare Energien, Sensoren, biologisch verträgliche Prothesen, Lithium-Ionen-Batterien, gedruckte Schaltungen, Objekte mit Formspeicherung, das Automobil der Zukunft, flexible Flachbildschirme, LED, 3D-Drucker und intelligente Verpackungen.

Die Unternehmen stellen während der Fakuma vom 13. bis 17. Oktober in Friedrichshafen auf dem französischen Gemeinschaftsstand (in den Hallen A7, A4 und B2) ihre Produkte und ihr Know-how vor und laden Fachbesucher zu einem Besuch ein.

Quelle: Business France