Tschechien forciert Modernisierung und Effizienz seiner Abfallwirtschaft

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Prager Altstadt (Foto: © Foto Hiero /http://www.pixelio.de)

Prag, Tschechische Republik — Tschechien verstärkt seine Anstrengungen, die Abfallwirtschaft zu modernisieren und die Recyclingquote zu erhöhen. Dafür stehen umfangreiche Fördermittel aus EU-Fonds zur Verfügung. Noch kommt über die Hälfte des Hausmülls auf Deponien. Bis 2024 muss der Großteil davon wiederverwertet werden. Bei Bioabfall steht der Aufbau eines Sammelsystems bevor. Außerdem laufen Investitionen in Verbrennungsanlagen, meldet Germany Trade & Invest.

Tschechien muss seine Abfallwirtschaft in den kommenden Jahren von Grund auf modernisieren. Landet bislang noch über die Hälfte des Hausmülls auf Deponien, so soll diese Quote bis 2024 auf 12 Prozent gesenkt werden. Wiederverwendbare Bestandteile dürfen dann laut Abfallwirtschaftsplan gar nicht mehr auf die Müllkippe. Im Bereich Autoentsorgung ist mit mehr Aufträgen für die rund 500 Abwrackstationen im Land zu rechnen. Wegen des hohen Durchschnittsalters des tschechischen Fuhrparks plant die Regierung Anreizsysteme zum Stilllegen alter Fahrzeuge.

Die tschechische Abfallwirtschaft kontrollieren überwiegend ausländische Unternehmen.

Weitere Informationen sind unter gtai.de erhältlich.

Quelle: Germany Trade & Invest