Erfolgsgeschichte: Stahlwerke Bochum feiern 1.000.000sten Shredderhammer

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Produktjubiläum zum 1.000.000ten Shredderhammer (Foto: Stahlwerke Bochum GmbH)

Bochum – Die Stahlwerke Bochum GmbH (SWB) hat allen Grund zum Feiern: In diesen Tagen wurde der 1.000.000ste differenziert gehärtete Shredderhammer im Werk in Bochum fertiggestellt, um in einem der 48 Länder, in die das Bochumer Unternehmen weltweit liefert, seine harte Arbeit bei der Aufbereitung des Sekundärrohstoffes Schrott ressourcenschonend zu verrichten. Anlässlich dieser Erfolgsgeschichte des vor 30 Jahren von SWB erfundenen und bis heute kontinuierlich weiterentwickelten Bestsellers fand gestern eine Feierstunde mit den rund 140 Beschäftigten, internationalen Repräsentanten und Ehrengästen statt. Pünktlich zum Jubiläum ging auch der neu gestaltete Internetauftritt des Unternehmens online.

Belegschaft, internationale Repräsentanten und die Geschäftsführung der Stahlwerke Bochum GmbH feierten heute mit zahlreichen Ehrengästen, darunter die Oberbürgermeisterin der Stadt Bochum, Dr. Ottilie Scholz, der Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung deutscher Schrottrecycler (BDSV), Dr. Rainer Cosson, sowie der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Gießerei-Industrie (BDG), Max Schumacher, ein ganz besonders Produktjubiläum, den 1.000.000sten Hammer.

Verkauft in 48 Länder weltweit

Vor 30 Jahren erfand SWB den differenziert gehärteten Shredderhammer, entwickelte diesen bis heute stetig weiter und schreibt damit Erfolgsgeschichte. 1.000.000 Exemplare des in Shreddern zur Schrottzerkleinerung zum Einsatz gelangenden Verschleißwerkzeuges wurden bisher an Kunden in 48 Ländern weltweit verkauft. SWB ist damit Weltmarktführer in diesem Marktsegment. Der Exportanteil am Umsatz beträgt 75 %. Hauptabnehmerländer sind die USA mit Kanada, gefolgt von Frankreich, England, Belgien, Spanien und Japan.

Ununterbrochen positive Erträge erwirtschaftet

Bruno Mayer, Geschäftsführer der Stahlwerke Bochum GmbH und Geschäftsführender Gesellschafter der SWB Holding GmbH, eröffnete, flankiert von seinen Mitgesellschaftern Wolfgang Callies und Stephan O. Mayer, die Feierstunde mit einem kurzen Rückblick auf die Unternehmensgeschichte und dankte der Belegschaft und den anwesenden Repräsentanten aus England, Frankreich, Italien und Polen für ihren täglichen Einsatz für den Unternehmenserfolg.

In ihrem anschließenden Grußwort würdigte die Oberbürgermeisterin der Stadt Bochum, Frau Dr. Ottilie Scholz, die seit der Verselbständigung der Gesellschaft im Jahr 1989 in ununterbrochener Folge erwirtschafteten positiven Erträge der Gesellschaft als verlässlichen Faktor im jährlichen Steueraufkommen der Stadt Bochum und SWB als ebenso verlässliche Arbeitgeberin für 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Nach einem Gruppenfoto mit allen Anwesenden wurde mit dem Anschneiden der 1,80 x 1,20 m großen Jubiläumstorte, verziert mit einem goldenen Jubiläumshammer und den Flaggen der von SWB derzeit belieferten 48 Länder, der gemütliche Teil des Events eingeleitet.

Fertigung basierend auf rechnergesteuerter Simulation

SWB-Produkte werden in Aufbereitungsanlagen wie Autoshredder, Schrottscheren und Gesteinsbrechern sowie im Baurestmassenrecycling dort eingesetzt, wo der Verschleiß am größten ist. Verschleißteile von SWB leisten höchsten Widerstand gegen Abrasion, Erosion und Schlag und erhöhen somit wesentlich die Wirtschaftlichkeit der mit ihnen ausgerüsteten Aufbereitungsanlagen. Der von SWB angebotene Service umfasst die Anwendungsberatung und die Anpassung der Verschleißteile an die Konstruktion und den Einsatz der mit ihnen zu bestückenden Maschinen.

SWB fertigt auf der Grundlage einer rechnergesteuerten Simulation der Gießtechnik. Der Modellanfertigung folgt die Herstellung der Gießformen, für Serien auf einer semi-automatischen Formanlage und für die Einzelfertigung in der Handformerei für Gussstücke bis 7.000 kg. In Abhängigkeit von der Verschleißbeanspruchung liefert SWB Verschleißteile aus niedrig- und hochlegierten Stählen sowie aus gegossenen Sonderwerkstoffen für höchste Verschleißbeanspruchungen. Ihre endgültige Güte erhalten die Verschleißteile durch eine individuelle den zukünftig hohen Anforderungen entsprechende Wärmebehandlung.

Seit 1989 verselbständigt

  • Die Ursprünge der Gesellschaft gehen zurück auf eine Industrieumsiedlung im Jahr 1913 von der Alleestraße an den heutigen Standort an der Castroper Straße.
  • Im Jahr 1918 erfolgte die Inbetriebnahme einer Stahlgießerei und damit der Beginn der Flüssigstahlerzeugung am heutigen Standort.
  • Die Geschichte des Werkes ist begleitet vom Wechsel namhafter Eigentümer, begonnen mit der Eisenhüttenwerke Lothringen AG über die August-Thyssen-Hütte gemeinsam mit der Eisen- und Hüttenwerken AG, Köln, zur Thyssen AG und späteren ThyssenKrupp AG.
  • 1989 Ausgliederung der Stahlgießerei als eigenständige Gesellschaft innerhalb des Thyssen-Konzerns
  • 2004 Verkauf des Unternehmens durch die ThyssenKrupp AG im Rahmen eines Management-Buy-out an das Management und an einen Finanzinvestor
  • Seit 2006 ist die Stahlwerke Bochum GmbH nach dem Erwerb der Firmenanteile vom Finanzinvestor ein familiengeführtes Unternehmen.
  • Seit ihrer 1989 erfolgten Verselbständigung hat die Gesellschaft bis heute in ununterbrochener Folge positive Erträge erwirtschaftet.

Internetauftritt  komplett überarbeitet

Anlässlich des Jubiläums wurde der Internetauftritt der Stahlwerke Bochum GmbH komplett überarbeitet. Die in sechs Sprachen verfügbare Seite wurde um zahlreiche Informationen ergänzt und für die Darstellung auf mobilen Endgeräten optimiert.

Quelle: Stahlwerke Bochum GmbH