Europäische Expertengruppe stärkt betrieblichen Umweltschutz in Israel

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Source: ​Ministry of Environmental Protection, Israel

Wien, Österreich — Heute, am 9. September, startet in Tel Aviv ein neues Projekt mit dem israelischen Ministerium für Umweltschutz. Deutsche, österreichische und irische ExpertInnen unterstützen das Ministerium in den nächsten zwei Jahren dabei, den Rechtsrahmen für Umweltschutz und betriebliches Umweltmanagement in Israel zu verbessern und Bewilligungsverfahren sowie Umweltinspektionen effizienter zu gestalten.

Die Leitung des Projekts übernimmt das deutsche Umweltbundesamt; Projektpartner sind das österreichische Umweltbundesamt und die irische Agentur NI-CO (Northern Ireland Co-operation Overseas). Die ExpertInnen der drei Länder bringen ihr Wissen und ihre Erfahrung im Umgang mit gefährlichen Abfällen, Altlasten und Luftreinhaltung ein. Hauptaufgabe des österreichischen Umweltbundesamtes ist, das israelische Ministerium für Umweltschutz bei der Einführung des Umweltmanagementsystems EMAS (Eco Management and Audit Scheme) zu unterstützen.

„Das Umweltbundesamt ist ein erfahrener Wegbereiter bei der Implementierung von Umweltstandards“, erklärt Karl Kienzl, stellvertretender Geschäftsführer des österreichischen Umweltbundesamtes. „Unser Know-how ist bis in den Nahen Osten gefragt, wo wir mit Israel einen wichtigen Zukunftspartner gewinnen konnten.“ Das Bundesamt gilt mit mehr als 100 Einzelprojekten in 26 Ländern in Ost-, Südosteuropa und in den Mittelmeer-Staaten als bewährter Projektpartner. Durch Verwaltungspartnerschaften – so genannte Twinnings – unterstützt das Umweltbundesamt seit 1999 die mittel- und südosteuropäischen Behörden in wesentlichen Umweltfragen beim Institutionsaufbau und bei der Umsetzung des EU-Rechts; die finanziellen Mittel dafür kommen von der EU.

Quelle: Umweltbundesamt