BDSV fordert von ProgRess II mehr praktische Lösungsansätze

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Quelle: Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen e.V. (BDSV)

Düsseldorf – Die BDSV Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen e. V. begrüßt die im Arbeitsentwurf der Fortschreibung des Deutschen Ressourceneffizienzprogramms (ProgRess II) erkennbare Absicht der Bundesregierung, die Unabhängigkeit der Industrie von Primärrohstoffen voranzutreiben und die Verwendung von Sekundärrohstoffen zu fördern.

„Die Nutzung von Sekundärrohstoffen fördert nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland durch die Reduzierung der Importabhängigkeit von Rohstoffen, sondern entlastet gleichzeitig die Umwelt. Als größter europäischer Stahlrecyclingverband freuen wir uns daher, dass das BMUB insbesondere bei legiertem Metall noch erhebliches Ressourceneffizienzpotential durch Recycling sieht“, so BDSV-Hauptgeschäftsführer Dr. Rainer Cosson.

Gleichwohl bemängele die BDSV die überwiegend theoretischen Anmerkungen, aus denen noch keine praktischen Lösungsansätze erkennbar seien. Hier müsse nachgebessert werden, fordert Cosson.

Die BDSV forciert daher die Entwicklung von wirtschaftlichen Metallverwertungsverfahren durch Forschungsvorhaben und unterstützt in diesem Sinne pragmatische Studien unter Beteiligung von Recyclingunternehmen.

Quelle: BDSV Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen e. V.