Über neue Verpackungskoordinierungs-Stelle: 0,5% für Abfallvermeidungsprojekte

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Quelle: Verpackungskoordinierungsstelle-GmbH (VKS)

Wien – Die österreichischen Sammel- und Verwertungssysteme für Verpackungen stellen 0,5 Prozent der eingenommen Entpflichtungsentgelte für die Förderung von Abfallvermeidungsprojekten zur Verfügung. Das Förderprogramm hat zum Ziel, grundlegende Rahmenbedingungen für die Vergabe von Fördermitteln der Abfallvermeidungs-Förderung (AVF) der Sammel- und Verwertungssysteme für Verpackungen (SVS) zu definieren.

Die Maßnahmen umfassen insbesondere

  • die Vermeidung von Einsatzstoffen und Betriebsmitteln, die sich negativ auf die Abfallqualität eines Produktes oder allfälliger Nebenprodukte auswirken (Design),
  • die Reduktion von Produktions- oder Verpackungsabfällen,
  • Beiträge zur Abfallvermeidung, die durch eine Optimierung der Logistik herbeigeführt werden,
  • Bewusstseinsbildung, Weiterbildungsmaßnahmen oder Aufbau von Netzwerken zur Abfallvermeidung,
  • die Verlängerung der Produktionslebensdauer durch z. B. Qualitätssteigerung, Erhöhen bzw. Ermöglichen der Reparaturfähigkeit,
  • die Reduktion von Abfällen und Umweltbelastungen während der Produktnutzung,
  • den Ersatz von Produkten durch Dienstleistungen.

Für die Vergabe der Mittel haben sich die Systeme eines unabhängigen Dritten zu bedienen. Das ist in diesem Fall die neu eingerichtete Verpackungskoordinierungsstelle-GmbH (VKS).

Die Förderkriterien und alle Unterlagen stehen auf der Webseite der Verpackungskoordinierungsstelle zur Verfügung.

Quelle: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft