UPM meldet gute Fortschritte im 2. Quartal 2015

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Quelle: UPM

Helsinki / Augsburg – Das Betriebsergebnis der UPM betrug im 2. Quartal 2015 ohne Sondereffekte 227 Mio. Euro bzw. 8,9 Prozent der Umsatzerlöse. Im 2. Quartal 2014 belief sich das Ergebnis auf 186 Mio. Euro bzw. 7,6 Prozent der Umsatzerlöse. Die gestiegene Profitabilität ist auf Maßnahmen zur Profitabilitätsverbesserung und günstige Wechselkurse zurückzuführen. Das Programm zur Profitabilitätsverbesserung entwickelte sich im zweiten Quartal 2015 gut. Insgesamt konnten Kosteneinsparungen in Höhe von 27 Mio. Euro erzielt werden. Der operative Cashflow erreichte 324 Mio. Euro.

„Im zweiten Quartal haben wir gute Fortschritte gemacht“, kommentierte Jussi Pesonen, UPM-President und CEO „Unser Betriebsergebnis hat sich im Jahresvergleich verbessert und wir konnten einen starken operativen Cashflow verzeichnen. Insgesamt wurde das Konzernergebnis durch unsere Programme zur Profitabilitätsverbesserung gestützt, was sich vor allem in niedrigeren variablen Kosten zeigte.“

Laut Jussi Pesonen profitierten UPM Biorefining, UPM Raflatac, UPM Plywood und UPM Paper Asia von günstigen Marktbedingungen und erzielten gute Ergebnisse. Er zeigte sich sehr zufrieden, in all diesen Geschäftsbereichen laufende Wachstumsinitiativen zu haben haben. UPM Energy hat angesichts der aktuellen Situation auf den Strommärkten ein „ordentliches Ergebnis“ erzielt, das insbesondere auf höhere Volumen im Bereich Wasserkraft zurückzuführen ist.

Die Währungsentwicklung hat das Konzernergebnis insgesamt positiv beeinflusst, sich auf die einzelnen Geschäftsbereiche jedoch unterschiedlich ausgewirkt. Während der Geschäftsbereich UPM Biorefining von positiven Währungseffekten profitierte, waren UPM Paper ENA und UPM Paper Asia durch negative Auswirkungen von Währungssicherungsgeschäften betroffen. Die starke Entwicklung des Zellstoffpreises in Euro hat die Ergebnisse von UPM Biorefining deutlich gesteigert; für das Papiergeschäft war dies allerdings mit höheren Kosten verbunden.

Im zweiten Quartal führte das Unternehmen seinen erneuerbaren Dieselkraftstoff UPM BioVerno in Finnland ein, schloss die Investitionen von UPM Raflatac im Asien-Pazifik-Raum und in Polen ab und startete in der Zellstofffabrik Kaukas in Lappeenranta, Finnland, mit einer Investition in Höhe von 50 Mio. Euro. In Verbindung mit den laufenden Investitionen in die Zellstofffabrik Kymi, das Sperrholzwerk Otepää und die Papierfabrik Changshu wird dies in den kommenden Quartalen das Ergebniswachstum unterstützen.

Jussi Pesonen: „Alles in allem bin ich nach wie vor von dem laufenden Programm zur Profitabilitätsverbesserung und den aktuellen Wachstumsinitiativen überzeugt. UPM ist für Ertragswachstum weiterhin gut positioniert.“

Es wird erwartet, dass sich die 2014 erreichte verbesserte Profitabilität im Jahr 2015 fortsetzt und es gibt Anzeichen für weitere Verbesserungen. Gestützt wird die Profitabilität durch das Programm zur Profitabilitätsverbesserung in Höhe von 150 Mio. Euro, günstige Währungseffekte sowie die ersten positiven Auswirkungen unserer Wachstumsinitiativen. Beeinträchtigt wird sie jedoch von niedrigeren Publikationspapierpreisen und niedrigeren Strompreisen im Vergleich zu 2014. Zudem wird erwartet, dass sich die Profitabilität des Geschäftsbereiches UPM Paper ENA in H2/2015 im Vergleich zu H1/2015 verbessert.

Quelle: UPM