15 Bubbles warten noch: Berlin stellt weitere kugelförmige Abfallbehälter auf

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Ein Bubble (Foto: ReneWorlitzer-BSR)

Berlin – Neben den orangefarbenen, 70 Liter fassenden Papierkörben sind in Berlin 97 unterirdische Unterflurbehälter mit einem Fassungsvermögen zwischen 350 und 1000 Litern installiert. An vielen Stellen jedoch machen Ver- und Entsorgungsleitungen die unterirdische Lösung unmöglich. Die Anforderung der Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR) an eine Alternative lauteten: großes Fassungsvermögen, robust, wenig störanfällig, gut zu leeren und ins Stadtbild passend. Und so entstand ein neuer Behälter namens Bubble.

„Was Stadtplaner sich wünschen und die Straßenreinigung braucht, verbindet intelligent der neue, kugelförmige Abfallbehälter – mit einem Volumen von 360 Liter bei einem Durchmesser von lediglich 90 cm. Der bewusst niedrig gehaltene Technisierungsgrad garantiert eine hohe Funktionszuverlässigkeit und der unverwüstliche Edelstahl eine maximale Lebensdauer“, beschreibt „der Vater“ des Bubbles, Peter Solbach, Geschäftsführer der Firma Lune, die Stärken der patentierten Innovation.

Inzwischen hat die BSR 43 dieser neuartigen Stadtmöbel aufgestellt, drei weitere kamen aktuell dazu. 15 Behälter warten noch auf, das Ende von Straßenbauarbeiten, um an Ort und Stelle gebracht zu werden..

„Die Anforderungen an die Stadtsauberkeit steigen. Dabei ist eine der Herausforderungen auch für uns, den Interessenskonflikt zwischen städtebaulicher Ästhetik, Praktikabilität und Effizienz aufzulösen“, konstatiert BSR-Chefin Dr. Tanja Wielgoß. „Wie auch bei anderen Themen wollen wir zusammen mit allen Beteiligten gute Lösungen finden. Die Unterflurbehälter und der neue Bubble sind gute Beispiele – beide ergänzen die bekannten Papierkörbe bedarfsgerecht.“

Der Vorsitzende des BSR Aufsichtsrates, Finanzsenator Dr. Matthias Kollatz-Ahnen freut sich über die Innovationskraft des landeseigenen Unternehmens: „Die BSR stellt sich sehr flexibel auf die Anforderungen der wachsenden Stadt ein – wie hier beim Thema Sauberkeit. Ich habe mich davon überzeugen können, dass die Lösung der BSR innovativ, ansprechend, ökologisch und wirtschaftlich ist.“

Quelle: Berliner Stadtreinigungsbetriebe