10. European Bioplastics Konferenz erwartet über 350 Teilnehmer

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Quelle: European Bioplastics

Berlin — Die European Bioplastics Konferenz feiert in diesem Jahr ihr 10. Jubiläum. Anlass genug für den Veranstalter, ein zweitägiges Programm auf die Beine zu stellen, das in seiner thematischen Vielfalt die Branchenerfolge der vergangenen zehn Jahre widerspiegelt. Als langjähriger Unterstützer und Mitgestalter einer ressourceneffizienten, biobasierten Kreislaufwirtschaft lädt European Bioplastics die gesamte Branche am 5. und 6. November 2015 nach Berlin zur 10. European Bioplastics Konferenz ein – einem der führenden Branchen- und Netzwerktreffen der Biokunststoffbranche in Europa. Mehr als 350 Teilnehmer, Sprecher und Aussteller werden in diesem Jahr erwartet.

“Die Vorbereitungen zur Jubiläumskonferenz laufen auf Hochtouren und wir freuen uns darauf, diesen Meilenstein mit einem vielfältigen Programm und gemeinsam mit der gesamten Biokunststoffbranche zu feiern”, erklärt Hasso von Pogrell, Geschäftsführer von European Bioplastics. Das Programm umfasst die Themenblöcke Marktentwicklung, politische Rahmenbedingungen in Europa, technische Innovationen bei Materialien und Verarbeitung, Standardisierung, Zugang und Nutzung von landwirtschaftlichen Rohstoffen, effiziente Entsorgungslösungen, sowie Einblicke in die Marken- und Verbraucherperspektiven rund um Biokunststoffe.

Plan A 2020 und Produzentenverantwortung

Kevin Vyse, Spezialist für Lebensmittelverpackungen und Verpackungsinnovationen bei Marks & Spencer, wird den „Plan A 2020“ des britischen Handelsunternehmens vorstellen sowie die Rolle, die Biokunststoffe bei seiner Realisierung spielen. Plan A 2020 ist ein selbstauferlegtes Nachhaltigkeitsprogramm mit 100 Selbstverpflichtungen zur Reduzierung des sozialen und ökologischen Fußabdrucks des Unternehmens und dem Ziel, das weltweit nachhaltigste Handelsunternehmen zu werden.

Der Morgen des ersten Konferenztages ist politischen Rahmenbedingungen und Entwicklungen in Europa gewidmet, vor allem dem anstehenden Kreislaufwirtschaftspaket und dessen Auswirkungen auf die Biokunststoffbranche. Nach Einblicken in die aktuellen Entwicklungen aus erster Hand durch führende Vertreter der Europäischen Institutionen, wird Joachim Quoden, Geschäftsführer der Extended Producer Responsibility Alliance (EXPRA) das Kreislaufwirtschaftspaket aus Sicht der Produzentenverantwortung beleuchten mit einem Fokus auf Produktdesign und Abfallmanagement von (Bio-)Kunststoffverpackungen.

Open Bio und Marktdaten

Das EU-Förderprojekt ‚Open-Bio’ wird zwei seiner Arbeitspakete vorstellen: Antonis Mistriotis, leitender Wissenschaftler am Institut für Natürliche Rohstoffe der Universität für Landwirtschaft in Athen, und Lara Dammer, Leiterin der Open-Bio Arbeitsgruppe für Kennzeichnung werden ihre Erkenntnisse zum Thema Kennzeichnung vorstellen, vor allem im Hinblick auf die geplante Ausweitung des EU Ecolabels auf biobasierte Produkte. Darüber hinaus sollen die Tagungsteilnehmer Einblicke in den aktuellen Forschungsstand zu biologischer Abbaubarkeit von Kunststoffen im Meer erhalten.

Ein weiterer Höhepunkt wird die Präsentation der Marktdaten der weltweiten Produktionskapazitäten für Biokunststoffe, durchgeführt vom nova-Institute und dem Institut für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe im Auftrag von European Bioplastics. Darauf soll ein umfangreicher Themenblock folgen zu aktuellen Entwicklungen bei Materialien, Produkten und Verarbeitung sowie Präsentationen von führenden Unternehmen im Bereich Forschung und Entwicklung, darunter BASF SE, Perstorp, Corbion, BioAmber, Innovia Films, Cargill, NatureWorks, und Floreon. Auf den Gewinner des 10. Annual Global Bioplastics Awards – vergeben durch das Bioplastics Magazine dürfen die Teilnehmer wie immer im Rahmen der Konferenz gespannt sein.

Weitere Programmpunkte, Sprecher sowie das komplette vorläufige Programme der Konferenz sind auf der Konferenzwebseite unter conference.european-bioplastics.org zu finden. Dort sind auch alle Informationen für Interessenten zu finden, die an der Konferenz teilnehmen oder sich als Aussteller oder Sponsor beteiligen wollen.

Quelle: European Bioplastics