BDSV: Mehr Staatswirtschaft gefährdet Innovation und Wettbewerb

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Quelle: Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen e.V.

Düsseldorf – „Für zwingend geboten“ angesichts der aktuellen, auf eine Stärkung der Staatswirtschaft ausgerichteten Politik der Bundesregierung hält die BDSV Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen e.V. den gemeinsam mit anderen Verbänden der Recycling- und Kreislaufwirtschaft verfassten Brief.

BDSV-Präsident Heiner Gröger erklärt hierzu: „Wir betrachten die Bestrebungen der Bundesregierung, zunehmend auf einen Ausbau der Staatswirtschaft zulasten von Wettbewerb und Innovationsförderung zu setzen, mit großer Sorge. Statt ein verlässlicher Partner der wertschaffenden privaten Unternehmen in diesem Land zu sein, gefährdet die Bundesregierung mit ihrem Ausbau der Staatswirtschaft und damit verbundenen unzähligen Bestrebungen zur Rekommunalisierung Arbeitsplätze und mittelständische Betriebe vor Ort.“

Und er betonte: „Eine erfolgreiche Umwelt- und Kreislaufwirtschaft im Sinne der Bürgerinnen und Bürger funktioniert jedoch nur durch Wettbewerb und die Einbindung erfahrener privater Unternehmen im fairen Zusammenspiel mit den Kommunen und dem Staat. Ein Abrücken von diesen bis heute erfolgreich praktizierten Abläufen belastet im Endeffekt nur den Geldbeutel der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler.“

Quelle: BDSV Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen e.V.