Plus 14 Prozent Umsatz: Wacker Neuson Group weiter auf Wachstumskurs

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Foto: Wacker Neuson Group

München — Im ersten Halbjahr 2015 konnte die Wacker Neuson Group, einer der international führenden Baugeräte- und Kompaktmaschinenhersteller, erneut Umsatz- und Ergebnisrekorde erzielen, trotz regional schwieriger Marktbedingungen. An der Prognose für das Gesamtjahr 2015 hält das Unternehmen fest.

Der Umsatz des ersten Halbjahres 2015 stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 14  Prozent (währungsbereinigt +8 Prozent) auf 706,4 Mio. Euro und damit auf eine neue Rekordmarke (H1/14: 620,0 Mio. Euro). „Trotz negativer Marktentwicklungen in zahlreichen Ländern, vor allem außerhalb Europas und den USA, konnten wir – dank unserer guten Marktposition und unserer konsequent verfolgten Strategie – deutlich wachsen“, erläutert Cem Peksaglam, Vorstandsvorsitzender der Wacker Neuson SE.

Umsatzzuwächse in Amerika und Asien-Pazifik

In Europa, wo der Konzern mit 72 Prozent den Löwenanteil seiner Umsätze tätigt, betrug das Wachstum 11 Prozent zum Vorjahr. Den größten, nominalen Umsatzzuwachs erzielte die Wacker Neuson Group mit 22 Prozent in der Region Amerikas, wobei Währungseffekte eine wesentliche Rolle spielten (währungsbereinigt +3 Prozent). Währungseinflüsse gab es auch in der Region Asien-Pazifik, in welcher der Umsatz im ersten Halbjahr um 21 Prozent über dem Vorjahr lag (währungsbereinigt +8 Prozent).

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg im ersten Halbjahr 2015 um 4  Prozent gegenüber Vorjahr auf einen neuen Rekordwert von 65,7  Mio. Euro, die EBIT-Marge bezogen auf den Umsatz lag bei 9,3 Prozent (H1/14: 63,4 Mio. Euro; 10,2 Prozent). Das Periodenergebnis belief sich auf 45,2 Mio. Euro (H1/14: 42,5 Mio. Euro), was einem um 6  Prozent höheren Ergebnis pro Aktie von 0,64 Euro entspricht (H1/14: 0,61  Euro).

Kompaktmaschinen erneut Umsatztreiber

Als Umsatztreiber hat sich im ersten Halbjahr 2015 erneut das Produktsegment der Kompaktmaschinen erwiesen. Der Umsatz stieg hier gegenüber dem Vorjahr um 25 Prozent (währungsbereinigt +22 Prozent). Der Baugeräteumsatz stieg um 5 Prozent und lag damit nicht zuletzt aufgrund der schwierigen Marktbedingungen in Ländern wie Kanada, Brasilien, Chile, China, Australien und Russland unter den Erwartungen. Da der Konzern einen Großteil seiner Umsätze mit Baugeräten außerhalb des Euroraums generiert, wirkten sich hier Wechselkurse stärker aus; währungsbereinigt lag der Umsatz deshalb um 6 Prozent unter dem Vorjahr. Der Dienstleistungsumsatz, wozu unter anderem das Geschäft mit Reparaturen und Ersatzteilen zählt, stieg um 4 Prozent zum Vorjahr, wechselkursbereinigt lag er auf Vorjahresniveau.

Wachstumsprognose für 2015 wird bestätigt

Der Konzern ist für das laufende Jahr weiterhin optimistisch eingestellt. „Unsere Auftragsbücher sind derzeit gut gefüllt. Vor allem die ermutigenden Vorgaben für die reifen Märkte werden sich positiv auf unser Geschäft auswirken“, erläutert Cem Peksaglam. Der Konzern geht unverändert davon aus, einen Gesamtjahresumsatz von 1,40 bis 1,45 Mrd. Euro zu erreichen, was einem Wachstum zwischen 9 und 13 Prozent zum Vorjahr entspricht. Dabei soll die EBIT-Marge im prognostizierten Zielkorridor zwischen 9,5 und 10,5 Prozent liegen (2014: 10,6  Prozent). „Viele echte Marktneuheiten und Innovationen, ein weiterhin stabiles Geschäft in den USA, erste Anzeichen einer Besserung in diversen Krisenländern und ein stärkeres Servicegeschäft sollten sich im zweiten Halbjahr 2015 positiv auf unser Unternehmen auswirken“, erwartet Cem Peksaglam.

Quelle: Wacker Neuson Group