Über acht Millionen Tonnen: Nichteisen-Metallindustrie steigerte 2014 Produktion

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Quelle: WirtschaftsVereinigung Metalle e.V.

Berlin — Die deutsche Nichteisen-Metallindustrie hat die Produktion im vergangenen Jahr auf über acht Millionen Tonnen gesteigert. Das geht aus der Metallstatistik 2014 hervor. Insgesamt lag die Produktion der Branche bei 8,3 Millionen Tonnen (plus 3,3 Prozent). Zuwächse gab es vor allem in der Aluminiumproduktion und beim Guss aus Metallen und Legierungen.

Die Zahl der Beschäftigten in der Branche sank im Jahr 2014 auf 107.709. Im vergangenen Jahr waren es noch 109.065. Die Zahl der Unternehmen blieb stabil und lag bei 657.

Aus der neuen Statistik geht zugleich eine Stagnation bei der Bruttowertschöpfung pro Mitarbeiter hervor. Demnach liegt diese von Jahr 2010 bis 2013 unverändert unterhalb des produzierenden Gewerbes. Dies wird auch in der Bruttowertschöpfung pro geleistete Arbeitsstunde deutlich.

Der Recyclinganteil an der Metallerzeugung ging im Verlauf der letzten zehn Jahre von 53 Prozent im Jahr 2004 auf 49 Prozent im Jahr 2014 zurück. Die Menge der Metalle aus Recycling-Vorstoffen sank im gleichen Zeitraum von 1,493 Millionen Tonnen auf 1,195 Millionen. Die Recyclingquote erreichte 2009 eine Rekordmarke von annähernd 2 Millionen Tonnen, als infolge der Wirtschafts- und Finanzkrise rund die Hälfte der Primäraluminium-Kapazität vorübergehend stillgelegt wurde. In den Folgejahren stieg diese wieder an.

Die vollständige Metallstatistik 2014 kann unter wvmetalle.de heruntergeladen werden.

Quelle: WirtschaftsVereinigung Metalle