Abfallwirtschaftsverband Nordschwaben vergibt 10 Jahres-Entsorgungsvertrag

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Vertragsunterzeichnung durch die Landräte Stefan Rößle (LK Donau-Ries), Leo Schrell (LK Dillingen), Martin Sailer (LK Augsburg) und Dr. Klaus Metzger (LK Aichach/Friedberg) (Foto: AWV)

Donauwörth — Der Vertrag des Abfallwirtschaftsverbands Nordschwaben (AWV) mit der AVA Augsburg über die Verbrennung von jährlich ca. 26.000 Tonnen Rest-, Sperr- und Gewerbemüll für 2016 bis 2025 ist unter Dach und Fach. Mit einem Auftragsvolumen von ca. 23 Mio. € bietet er nach Ansicht der Unterzeichner nicht nur Entsorgungssicherheit, sondern auch eine deutliche Kosteneinsparung für den AWV in Höhe von ca. 1,5 Mio. € jährlich. Vorausgegangen war eine EU-weite Ausschreibung, in der sich die AVA gegen ihre Mitbewerber durchgesetzt hatte.

Zusammen mit der Verbrennung wurde auch der Transport der Abfälle von Donauwörth nach Augsburg ausgeschrieben. Auch hier brachte das EU-weite Verfahren ein erfreuliches Ergebnis: Durch den Einsatz größerer Fahrzeuge kann die Zahl der Fahrten um ca. 20 Prozent reduziert werden.

Die Anlage in Augsburg verbrennt jährlich ca. 240.000 t Abfälle, produziert jedes Jahr ca. 64 Mio. kWh Strom und 211 Mio. kWh Fernwärme und verfügt über eine moderne 5-stufige Rauchgasreinigung. Jede Tonne Abfall ersetzt ca. 250 l Heizöl; damit spart die AVA jährlich ca. 60 Mio. l Heizöl.

Die AWV Vorsitzenden Landrat Stefan Rößle und Landrat Leo Schrell betonten die Vorzüge des neuen Vertrags: Trotz EU-weiter Ausschreibung habe sich die Anlage mit der kürzesten Entfernung zum AWV durchgesetzt und mit dem günstigeren Preis konnten die Abfallgebühren auch Dank den Gewinnen aus den Vorjahren bereits zum 1.7.2014 erneut um 10 Prozent gesenkt werden. Beide Landräte weisen auch auf die reibungslose Zusammenarbeit über viele Jahre hin und sind sich sicher, dass dies auch in Zukunft so bleiben wird.

Quelle: Abfallwirtschaftsverbands Nordschwaben (AWV)