Rückzug aus Deponiegeschäft: SITA und ZAW beenden Partnerschaft

1273
Quelle: Westsächsische Entsorgungs- und Verwertungsgesellschaft mbH (WEV)

Köln — Die Gesellschafter der Westsächsischen Entsorgungs- und Verwertungsgesellschaft (WEV) – der Zweckverband Abfallwirtschaft Westsachsen (ZAW) und SITA Ost – haben sich im beiderseitigen Einvernehmen auf eine Beendigung der Partnerschaft verständigt. SITA trennt sich von ihrer 49 prozentigen Beteiligung an der WEV, an der der ZAW weiter mit 51 Prozent als Gesellschafter beteiligt bleibt. Die Anteile der SITA werden unmittelbar von der WEV selbst übernommen. Zur WEV gehören die Zentraldeponie Cröbern und eine mechanisch-biologische Abfallbehandlungsanlage.

Die Gründe für den Ausstieg erläutert Peter Pester, Geschäftsführer SITA Ost: „Die SITA – als Teil von SUEZ environnement – ist ganz im Sinne der Kreislaufwirtschaft bestrebt, einen bedeutenden Anteil zur Schonung der natürlichen Ressourcen zu leisten. Das Recycling und die Verwertung von Abfällen steht deshalb für uns absolut im Fokus unseres Handelns. In diesem Sinn lag es für uns nahe, dass wir uns von der WEV getrennt haben.“ Hierzu ergänzt Pester: „Der Rückzug aus dem Deponiegeschäft ist Teil unserer strategischen Ausrichtung: Wir werden uns zukünftig noch mehr darauf konzentrieren mit innovativen und nachhaltigen Lösungen das Abfallmanagement bei unseren Kunden aus Industrie, Handel und Gewerbe sowie Kommunen – insbesondere in und um Leipzig herum – zu optimieren.“

Der Verbandsvorsitzende des ZAW, Bürgermeister Heiko Rosenthal, begrüßt die Rekommunalisierung der WEV. Aus Sicht des Verbandes und seiner beiden Mitglieder, Stadt Leipzig und Landkreis Leipzig, ergäben sich Chancen für die weitere Entwicklung der Gesellschaft und der kommunalen Abfallwirtschaft in der Region. Mit dem Betrieb der hochmodernen Entsorgungsanlagen nach Stand der Technik würde die Entsorgungssicherheit und umweltgerechte Abfallbehandlung am Standort Cröbern weiterhin gewährleistet.

Quelle: SITA