Verfahren zur Entfernung von Aluminium aus Waschlaugen entwickelt

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Forschungsabteilung der EnviroChemie (Foto: EnviroChemie GmbH)

Rossdorf — Ein neues Verfahren zur Entfernung von Aluminium aus Waschlauge hat die Forschungsabteilung der EnviroChemie im Rahmen des Projekts „Rückgewinnung und Recycling von Wertstoffen aus industriellen Produktionskreisläufen und Abwässern“ entwickelt. Im Zentrum des Entwicklungsauftrages stand ein wirtschaftliches Verfahren, mit dem Aluminium in unterschiedlichen Konzentrationen aus stark alkalischen Waschlaugen entfernt und die Waschlauge danach wieder eingesetzt werden kann.

Aluminiumeintrag in eine stark alkalische Waschlauge hat zur Folge, dass sich die Standzeit der Waschlauge verkürzt bzw. mit der Zeit unbrauchbar wird. Das nun entwickelte Verfahren basiert darauf, durch Zugabe von Wasserglas (Alkali-Silikaten) das Aluminium in eine feste Form (sogenannte Zeolith-Ausfällungen) zu überführen. Die Ausfällungen werden anschliessend über eine Membranfiltration im Querstromverfahren aus der Waschlauge abgetrennt. Die Wiederaufbereitung der Waschlauge kann hier als kontinuierlicher Prozess ablaufen, sodass der Betrieb des Waschbades nicht unterbrochen werden muss.

Wie Dr. Markus Engelhart, der Leiter der Forschung und Entwicklung bei EnviroChemie berichtet, hat sich das Verfahren bereits bei einem Einsatz zur Aufbereitung von Waschlaugen aus der Flaschenreinigung in der Getränkeindustrie erfolgreich bewährt.

Quelle: EnviroChemie GmbH