Schweiz: Rückfluss gebrauchter Batterien im Jahr 2014 um 1,5 Prozent gesteigert

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Alt-Batterien (Foto: ©Lars Kunze / http://www.pixelio.de)

Bern, Schweiz — Im Jahr 2014 wurden der Schweizer „Interessenorganisation Batterieentsorgung“ (Inobat) die Annahme von total 2.734 Tonnen gebrauchter Batterien gemeldet. Im Vorjahr betrug die angenommene Menge 2.525 Tonnen. Der Rückfluss im Berichtsjahr konnte somit um 209 Tonnen gesteigert werden (Vorjahr Rückgang um 47 Tonnen). Die Mengenmeldungen erstattete der einzige Verwerter in der Schweiz, der Firma Batrec Industrie AG aus Wimmis.

Rund 11.000 Verkaufsstellen von Batterien sind von Gesetz wegen verpflichtet, gebrauchte Batterien kostenlos zurückzunehmen und der umweltgerechten Entsorgung zuzuführen. Nebst diesen verpflichteten Sammelstellen wird in der Schweiz eine erfreuliche Anzahl freiwilliger Sammelstellen betrieben (privatrechtliche und öffentlich-rechtliche Sammelstellen, insbesondere Gemeinden oder von Gemeinden getragene Organisationen). Der Anteil der von den freiwilligen Sammelstellen gesammelten Batteriemengen beträgt nach der letzten durchgeführten Auswertung rund 65 Prozent.

Damit hat sich die Rücklaufmenge von 2001 bis 2014 von 2.332 auf 2.734 Tonnen und damit prozentual, gemessen an der Absatzmenge, von 61.38 Prozent auf 71.43 Prozent erhöht.

Gebrauchte bleihaltige Batterien werden zu 100 Prozent exportiert. Gemäss Angaben der betroffenen Branchen (Importeure, Händler und Entsorger) finden jährlich deutlich über 90 Prozent der abgesetzten Mengen den Weg zur Wiederverwertung. Weil sich Blei als Sekundärrohstoff bestens für die Wiederherstellung von Bleibatterien verwenden lässt, sind gebrauchte Bleibatterien auf dem Markt unverändert sehr gefragt.

Der vollständige Tätigkeitsbericht 2014 der Inobat kann unter inobat.ch heruntergeladen werden.

Quelle: Interessenorganisation Batterieentsorgung (Inobat)