Netzwerk WVM: WirtschaftsVereinigung Metalle setzt auf Energieeffizienz

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Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (Foto: WVM)

Berlin — Bis zum Jahr 2020 soll es deutschlandweit 500 neue Energieeffizienz-Netzwerke geben. In Berlin hat gestern eines der ersten seine Arbeit begonnen: Im Beisein von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks fand dort die Auftaktveranstaltung des neuen Netzwerks WVM plus der WirtschaftsVereinigung Metalle statt.

„Unsere Branche setzt seit Jahren auf mehr Energieeffizienz und gehört deshalb auch zu den ersten, die im Rahmen der Initiative so ein Netzwerk auf die Beine gestellt hat“, betonte Franziska Erdle, Hauptgeschäftsführerin der WirtschaftsVereinigung Metalle. Die Nichteisen-Metallindustrie werde sich auch weiter eigenverantwortlich für mehr Energieeffizienz engagieren.

Wie Bundesumweltministerin Barbara Hendricks auf der Veranstaltung unterstrich, sei die Initiative Energieeffizienz-Netzwerke ein wichtiger Baustein, um die Klimaziele zu erreichen. „Der Erfolg der Initiative ist mir ein wichtiges Anliegen. Die Verantwortung für das Klima und die Wirtschaftlichkeit in Betrieben sind kein Gegensatz. Ich danke der WirtschaftsVereinigung Metalle, dass sie ein eigenes Netzwerk startet.“

Deutschland und die führenden Industrieländer müssten beim Klimaschutz vorangehen, machte die Bundesumweltministerin deutlich. „Wir zeigen der Welt, dass ein Wandel zu einer ökologischen Wirtschaftsweise möglich ist, ohne dass wir dabei auf unseren Wohlstand verzichten müssen“, so Hendricks. In Bezug auf den UN-Klimagipfel zeigte sich die Ministerin sehr zuversichtlich: „Wir werden sicher nicht wie bei einem großen Knall alle Probleme auf einen Schlag lösen können. Aber wir stehen am Beginn einer breiten Bewegung.“

Das neue Energieeffizienz-Netzwerk WVM plus konzentriert sich speziell auf die Produktionsprozesse der Nichteisen-Metallindustrie. Die Experten bewerten in den Unternehmen gezielt metallurgische Prozesse. Das neue Netzwerk der WVM unterscheidet sich damit deutlich von regionalen, branchenübergreifenden Netzwerken.

Quelle: WirtschaftsVereinigung Metalle