Für Marktliberalisierung in Frankreich: Reclay / Valorie startet Mission NEO 2017

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Quelle: Reclay Group

Paris — Seit 2014 ist die Reclay Group mit der Beratungsgesellschaft Valorie SAS in Frankreich aktiv und berät dort Hersteller und Inverkehrbringer zu ihren verpackungsrechtlichen Rücknahmepflichten. Mit der Mission NEO 2017 startet Valorie nun eine Kampagne für die Liberalisierung der bislang noch monopolistisch organisierten Verpackungsrücknahme. Ziel ist es, bis zum 31. Dezember 2016 die Genehmigung für den Betrieb eines eigenen Rücknahmesystems vom französischen Umweltministerium zu erhalten und zum 1. Januar 2017 damit an den Markt zu gehen.

„Die Mission NEO 2017 zielt darauf ab, mehr Transparenz und Innovationen in den französischen Markt zu bringen“, kommentiert Pascal Gislais, Geschäftsführer von Valorie SAS, den Schritt und ergänzt: „Jeder Inverkehrbringer sollte die Möglichkeit haben, seinen Anbieter für die Verpackungsrücknahme frei wählen zu können, so wie es in anderen europäischen Ländern längst Praxis ist.“

Die Mission NEO 2017 dient nicht nur als Roadmap für den Systemaufbau, sondern ist gleichzeitig ein Aufruf an alle interessierten Kreise – Handel, Verbände, Kommunen sowie Betreiber von Sortier- und Verwertungsanlagen -, sich der Initiative anzuschließen und in einem gemeinsamen Diskussionsforum für eine Verbesserung des bestehenden Systems einzutreten. Konkret bedeutet das die Forderung nach einer Erhöhung der Recyclingquoten, einer Steigerung der Qualität sowie einer effizienteren und transparenteren Finanzierung. „Der nachhaltige Erfolg der privatwirtschaftlich organisierten Verpackungsrücknahme in Deutschland sowie die jüngsten Entwicklungen in Österreich zeigen, dass nur ein Weg zu sinkenden Kosten und mehr Qualität führt: Wettbewerb“, betont Raffael A. Fruscio, geschäftsführender Gesellschafter der Reclay Group.

Weitere Informationen sind unter mission-neo2017.fr erhältlich.

Quelle: Reclay Group