WFZruhr blickt auf 10 Jahre Erfolg als Netzwerk zurück

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Das WFZruhr feierte 10jähriges Bestehen (Quelle: WFZruhr)

Lünen — Das Wirtschaftsförderungszentrum Ruhr für Entsorgungs- u. Verwertungstechnik e.V. feiert Geburtstag: Vor zehn Jahren startete das WFZruhr als Unternehmens-Netzwerk der Kreislaufwirtschaft. Am 15.2.2005 unterschrieben 7 Vertreter von Unternehmen der Kreislaufwirtschaft aus dem Ruhrgebiet die Gründungsniederschrift.

„An die Gespräche Anfang 2004 mit der Projekt Ruhr GmbH und ersten Interessenten aus der Branche der Entsorgungs- und Recyclingwirtschaft kann ich mich noch gut erinnern“, berichtet Rolf Mross als damaliges Gründungsvorstands-Mitglied. „Auf Mitinitiative von Wolfram Kuschke – unserem langjährigen kooptierten Vorstandsmitglied – und im Auftrag der Landes­regierung ist ein Konzept für ein Wirtschaftsförderungszentrum Ruhr für Entsorgungs- und Verwertungstechnik entwickelt worden. Für die Landesregierung war das ein Weg, die weitere Entwicklung dieser für NRW bedeutsamen Branche zu unterstützen.“

„Inzwischen sind über 100 Mitglieder im WFZruhr, weit über die Grenzen des Ruhrgebietes vernetzt. Dazu haben Unternehmen aus Niedersachsen, Hessen und Bayern ebenfalls den Wert des regelmäßigen Networking erkannt“, freut sich Dr. Hildebrand von Hundt, Geschäftsstellenleiter des WFZruhr. „Die monatlichen Workshops zu jeweils einem aktuellen Branchenthema ziehen bis zu 60 Teilnehmer an.“

„Die Veranstaltungen finden grundsätzlich im Hause unserer Mitglieds-Unternehmen statt und sind mit Betriebsbesichtigungen verbunden, was den Austausch zwischen den Teilnehmern noch weitaus interessanter gestaltet“, bestätigt Sandra Becker, Projektassistentin im WFZruhr.

Parallel zu den Veranstaltungen beteiligt sich das WFZruhr auch an regionalen Ausstellungen sowie an aktuellen Forschungs- und Entwicklungs-Themen; diese Projekte werden sowohl in Kooperation mit den Mitgliedern als auch mit verschiedenen Institutionen durchgeführt.

Das Jubiläum wurde am 10. Juni, im Anschluss an die Mitgliederversammlung, unter dem Vorzeichen „Ruhrgebiet“ gefeiert – mit obligatorischer Currywurst und einer besonderen „Ruhredition“-Biermarke.

Quelle: WFZruhr