BDSV: Wertstoffgesetz-Eckpunkten fehlt Bekenntnis zu gewerblichen Sammlungen

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Quelle: Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen e.V. (BDSV)

Düsseldorf — „Dass die Hängepartie zwischen der CDU/CSU- und der SPD-Bundestagsfraktion zum Wertstoffgesetz offenbar beendet worden ist“, wertet die Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen e.V. (BDSV) als Fortschritt.

Jedoch kritisiert der Hauptgeschäftsführer der BDSV, Dr. Rainer Cosson: „Was wir aus BDSV-Sicht indessen vermissen, ist ein eindeutiges Bekenntnis zum Fortbestand der gewerblichen Sammlungen von Metallschrott. In der Presseerklärung von CDU/CSU ist eher unverbindlich von ‚Bestandsschutzregelungen für getätigte private Investitionen‘ die Rede. Noch skeptischer müssen wir sein, wenn wir von ‚Stärkung der Kommunen‘ mit deren ‚Möglichkeit zur Festlegung der Struktur der Sammlung‘ lesen müssen.“

Cossons Urteil: „Das am 1. Juni 2012 in Kraft getretene Kreislaufwirtschaftsgesetz hat der Metallrecycling-Wirtschaft schon genügend Probleme bereitet. Die BDSV wendet sich strikt gegen jegliche weitere Einschränkungen der gewerblichen Sammlungen von Metallschrott. Hierzu erwarten wir ein klares Wort der politischen Akteure.“

Quelle: Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen e.V. (BDSV)