41,5 Prozent: Batterierücknahmesystem ERP übertrifft gesetzliche Sammelquote

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Quelle: European Recycling Platform (ERP)

Aachen — ERP hat die für das Jahr 2014 auf 40 Prozent angehobene, gesetzliche Sammelquote übertroffen und 41,5 Prozent erreicht. Im Vergleich zum Vorjahr nahm das Unternehmen in 2014 mehr als 11 Prozent Geräte-Altbatterien zurück. Damit hat das herstellereigene Batterierücknahmesystem ERP seit der Gründung im Jahr 2010 einen kontinuierlichen Aufbau des Unternehmens betrieben und den Kontakt zu den beteiligten Akteuren des Systems wie Herstellern, Sammelstellen, Behandlern und Logistikern intensiviert.

ERP bietet seit nunmehr 5 Jahren ein herstellereigenes Rücknahmesystem, genehmigt von der zuständigen obersten Landesbehörde in NRW (LANUV, nach Aktenzeichen 71) für Hersteller von Batterien an.

Als herstellereigenes Batterierücknahmesystem kümmert sich ERP um alle Belange seiner Mitglieder, die zur Erfüllung der Anforderungen aus § 7 des Batteriegesetzes erforderlich sind. Dazu gehört insbesondere auch die Erfüllung der gesetzlich vorgeschriebenen Sammelquoten, die in den kommenden Jahren steigen wird. §16 BattG sieht folgende Sammelquoten für Batterien vor:

    • 2012 und 2013 eine Sammelquote von mindestens 35 Prozent
    • 2014 und 2015 eine Sammelquote von mindestens 40 Prozent
    • 2016 eine Sammelquote von mindestens 45 Prozent

Eine detaillierte Auflistung der gesammelten Mengen an Altbatterien und der erfassten Mengen insbesondere an Aluminium-Mangan, Litium-Ion, Nickel-Metallhydrid und Blei ist im neuesten Jahresbericht unter erp-recycling.de erhältlich.

Quelle: European Recycling Platform (ERP) Deutschland GmbH