Recylex Gruppe in Q1/2014: Wirtschafts-Leistung verbessert, Umsatz rückläufig

1314
Quelle: Recylex Gruppe

Suresnes, Frankreich — Der Umsatz der Recylex Gruppe im ersten Quartal 2015 beläuft sich auf 106,5 Millionen Euro und liegt damit 6 Prozent unter dem Umsatzausweis des Vorjahres. Daz erklärte Yves Roche, Vorstandsvorsitzender der Recylex Gruppe: „Im Anschluss an das Geschäftsjahr 2014 und getragen von steigenden Blei- und Zinkpreisen in Euro verbesserte sich die wirtschaftliche Leistung der Recylex Gruppe – trotz einer starken Nachfrage von sekundären Vorstoffen – im ersten Quartal 2015 weiter. Der Konzernumsatz war trotzdem leicht rückläufig, da die Volumen in Verbindung mit dem Subunternehmervertrag zur Verarbeitung von Bleikonzentraten nicht mehr im Umsatz enthalten sind.“

In den anderen Geschäftsbereichen – so Yves Roche – „profitierte die Gruppe von einem soliden Umsatzwachstum, aufgrund steigender Verkaufspreise. Im zweiten Quartal 2015 wird sich die Gruppe vor allem auf die Weiterführung der Suche nach Finanzierungslösungen sowie die großen Wartungsstillstände, die in Deutschland bei der Bleihütte und beim Werk für das Recycling von Zink aus dem Staub von Elektrostahlwerken auf dem Programm stehen, konzentrieren. “

Geschäftsbereich Blei: Umsatz -13 Prozent

In den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2015 entfielen 71 Prozent des Konzernumsatzes auf den Geschäftsbereich Blei. Der Umsatz verzeichnete einen Rückgang von 13 Prozent auf 75,9 Millionen Euro. Dieser Rückgang wurde durch die Volumen in Verbindung mit dem Subunternehmervertrag (Rund 17 Prozent der Beschaffungsvolumen im ersten Quartal 2015) welche nicht mehr im Umsatz berücksichtigt werden, als auch durch das rückläufige Volumen der verwerteten Altbatterien verursacht. Diese Einflüsse wurden durch den leichten Anstieg des Bleipreises im Berichtszeitraum nur zum Teil kompensiert.

Geschäftsbereich Zink: Umsatz +11 Prozent

In den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2015 entfielen 18 Prozent des Konzernumsatzes auf den Geschäftsbereich Zink. Der Umsatz belief sich im ersten Quartal 2015 auf 19,4 Millionen Euro; dies entspricht einem Anstieg von 11 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Der angepasste Umsatz des Geschäftsbereichs (einschließlich der 50 Prozent-Beteiligung an Recytech SA) belief sich auf 24,0 Millionen Euro; dies entspricht einer Steigerung von 13 Prozent gegenüber den 21,2 Millionen Euro im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Diese positive Entwicklung ist hauptsächlich auf den Anstieg des Zinkpreises zurückzuführen. Allerdings verlief die Geschäftsentwicklung je nach Tätigkeitsbereich unterschiedlich.

Beim Recycling von Zink aus dem Staub von Elektrostahlwerken konnte bei stabilen Produktionsvolumen eine Steigerung des Umsatzes erzielt werden, die dem Anstieg des durchschnittlichen Zinkpreises entspricht. Die Gesamtproduktion von Wälzoxiden der Tochtergesellschaft Harz-Metall GmbH und der Recytech SA belief sich im ersten Quartal 2015 auf 18 698 Tonnen gegenüber 18 307 Tonnen im Jahr 2014. Der nächste Wartungsstillstand der Harz-Metall GmbH ist für das zweite Quartal 2015 eingeplant.

Die Aktivität des Recycling von Altzink wurde durch unvorteilhafte Verkaufspreise beeinträchtigt (diese waren den steigenden Zinkpreisen nicht vollständig gefolgt). Weiterhin führte die Knappheit von Sekundärmaterialien zu einem Anstieg der Beschaffungspreise. In diesem angespannten Marktumfeld nahm der Umsatz im Berichtszeitraum daher weniger schnell zu als der Zinkpreis. Die Produktion von Wälzoxiden der Tochtergesellschaft Norzinco GmbH belief sich im ersten Quartal 2015 auf 6 136 Tonnen gegenüber 6 099 Tonnen im Jahr 2014.

Geschäftsbereich Spezialmetalle: Umsatz +31 Prozent

Im ersten Quartal 2015 entfielen 6 Prozent des Konzernumsatzes auf den Geschäftsbereich Spezialmetalle. Dieser Geschäftsbereich weist einen Umsatz von 6,4 Millionen Euro per Ende März aus, was einem Anstieg von 31 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum entspricht. Diese positive Entwicklung ist hauptsächlich auf die punktuelle Erholung des Verkaufs von Germanium in Zusammenhang mit dem Glasfaserkabelmarkt, sowie der Aufwertung des US Dollar im Verhältnis zum Euro im Berichtszeitraum zurückzuführen.

Geschäftsbereich Kunststoff: Umsatz +7 Prozent

In den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2015 entfielen 5 Prozent des Konzernumsatzes auf den Geschäftsbereich Kunststoff. Der Umsatz erreichte 4,8 Millionen Euro, was einem Anstieg von 7 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2014 entspricht. In einem von rückläufigen Verkaufspreisen geprägten Umfeld infolge des starken Rückgangs der Erdölpreise im ersten Quartal 2015 nahmen die verkauften Volumen jedoch um 9 Prozent zu, was hauptsächlich auf die gute Leistung von C2P in Deutschland zurückzuführen ist. Im Berichtszeitraum stieg die Gesamtproduktion dieses Geschäftsbereichs auf 4 780 Tonnen verwertbares Polypropylen gegenüber 4 390 Tonnen im ersten Quartal 2014, was einem Anstieg von 9 Prozent entspricht.

Weitere Informationen sind unter recylex.de erhältlich.

Qelle: Recylex Gruppe