15.000 Tonnen: Stiftung GRS Batterien übertrifft Sammelmenge des Vorjahres

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Quelle: Stiftung Gemeinsames Rücknahmesystem Batterien (GRS)

Hamburg — Eine positive Jahresbilanz kann die Stiftung Gemeinsames Rücknahmesystem Batterien (GRS Batterien) mit ihrer jetzt veröffentlichten Erfolgskontrolle vermelden. So ist es dem Non-Profit-Unternehmen mit der 2014 erzielten Sammelquote von 45,3 Prozent erneut gelungen, die erst ab 2016 gesetzlich vorgeschriebenen Vorgaben von 45 Prozent zu erreichen und sogar überzuerfüllen. Insgesamt 15.017 Gewichts-Tonnen Geräte-Altbatterien und Akkus konnten gesammelt werden, was im Vergleich zum Vorjahr einer Steigerung um nahezu 200 Gewichtstonnen entspricht.

GRS Stiftungsvorstand Georgios Chryssos: „Die jetzt vorliegenden Ergebnisse aus der Erfolgskontrolle machen vor allem eines deutlich: Gemeinsam mit den uns angeschlossenen Nutzern ist GRS Batterien nicht nur schon heute gut aufgestellt, sondern auch bestens positioniert, um die erforderliche Quote für das Berichtsjahr 2016 zu erreichen.“ Doch nicht nur das: Mit den aktuellen Ergebnissen sieht sich das Non-Profit-Unternehmen, das seit 1998 für die für den Verbraucher unentgeltliche Batterierücknahme und -entsorgung in Deutschland verantwortlich zeichnet, erneut als das europaweit leistungsfähigste Rücknahmesystem für Geräte-Altbatterien.

Sicherheitskonzept als praxisgerecht erwiesen

Im vergangenen Jahr wurden von GRS Batterien zudem richtungsweisende Schritte für die sichere Entsorgung sämtlicher am Markt verfügbaren Gerätebatterien sowie Akkus in Deutschland eingeleitet: Das neue GRS-Sicherheitskonzept zur getrennten Erfassung von Lithium- und anderen Hochenergiebatterien wurde, wie die aktuelle Erfolgskontrolle darlegt, in einem bis Ende Juni 2014 durchgeführten Pilotprojekt mit den kommunalen Spitzenverbänden auf seine Praxistauglichkeit überprüft. Teilgenommen hierbei haben öffentlich-rechtliche Entsorgungsträger (örE) in zehn ausgewählten Städten bzw. Regionen. Die Ergebnisse aus dem Pilotprojekt belegen die – trotz der sehr komplexen, gefahrgutrechtlichen Anforderungen – leichte Umsetzbarkeit des GRS-Sicherheitskonzeptes. Dieses hat sich darüber hinaus an einer Vielzahl unterschiedlicher Sammelstellen etabliert und konnte dort problemlos in die Prozesse integriert werden.

Sicherheitsstandard in drei Klassen

Seit Einführung des Sicherheitsstandards wird an den Übergabestellen bei der Bereitstellung der zurückgenommenen Altbatterien nach drei Sicherheitsklassen differenziert: 1.) Herkömmliche Batterien, 2.) Hochenergiebatterien und 3.) Beschädigte Hochenergiebatterien. Vor allem für beschädigte Hochenergie-Batterien gelten besondere Sicherheits- und Transportvorschriften.

Vor dem Hintergrund der kontinuierlich steigenden Nachfrage nach netzunabhängigen, leistungsfähigen Energiespeichern wird die Notwendigkeit der konsequenten bundesweiten Umsetzung des GRS-Sicherheitskonzeptes besonders deutlich. „Entsorgungssicherheit auch in Zukunft zu gewährleisten und unseren Nutzern einen Full-Service für die in Verkehr gebrachten Batterien inklusive beschädigter Lithiumbatterien über 500 Gramm anzubieten, hat für uns oberste Priorität“, betont Stiftungsvorstand Chryssos. „Insofern stellt das in der aktuellen Erfolgskontrolle präsentierte Ergebnis zur leichten Umsetzbarkeit sowie Praxistauglichkeit unseres Sicherheitskonzeptes für GRS Batterien einen wichtigen Meilenstein dar.“

Detailliertere  Informationen und Zahlen sind unter grs-batterien.de erhältlich.

Quelle: Stiftung Gemeinsames Rücknahmesystem Batterien (GRS Batterien)