Edelmetallindustrie leistet mit Recycling Beitrag zur Ressourcenschonung

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Der Mitgliederversammlung standen vor (v.l.): Wilfried Held, Dietmar Becker, MdB Katja Mast, Dr. Jörg Beuers sowie Dr. Philipp Reisert (Foto: Fachvereinigung Edelmetalle)

Pforzheim — Die Edelmetallindustrie erfüllt alle Anforderungen, die heutzutage an eine moderne und nachhaltig arbeitende Branche gestellt werden. Dies unterstrich der Vorsitzende der Fachvereinigung Edelmetalle, der ehemalige Umicore-Vorstandsvorsitzende Dr. Jörg Beuers, auf der Jahrestagung der Edelmetall-Unternehmen, die am 13. Mai 2015 in Baden-Baden stattfand.

Beuers erklärte, dass die Edelmetallindustrie im Umweltschutz von Anfang an eine pro-aktive Rolle gespielt habe. Ihre Produktionstechnologie sei auf dem neuesten Stand weltweit führend. Mit ihrem Paradefeld Recycling leiste diese Industrie per se einen bleibenden Beitrag zur Umwelt- und Ressourcenschonung.

Über den eigenen Anspruch an eine saubere Umwelt hinaus erlauben es die technischen Eigenschaften der Edelmetalle zudem, andere Industriezweige bei deren Bemühungen zum Schutz der Umwelt zu unterstützen. Edelmetalle finden sich in zahlreichen technischen Apparaturen, ohne die Umweltschutz nicht möglich wäre, so Beuers.

Beim verantwortungsvollen Bezug von Rohstoffen aus Entwicklungsländern habe sich die Edelmetallindustrie frühzeitig verpflichtenden internationalen Initiativen angeschlossen, lange bevor die Politik ihre Vorstellungen entwickelt habe.

Europa ist für die deutsche Edelmetallindustrie ein Schlüsselmarkt, sowohl beim Handel mit edelmetallhaltigen Recyclingmaterialien als auch beim Absatz von Edelmetallerzeugnissen.

Quelle: Fachvereinigung Edelmetalle e.V.