Johann Schirmbeck GmbH setzt Komatsu Radlader beim Glasrecycling ein

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Komatsu-Radlader WA380 (Foto: Kuhn Baumaschinen)

Eugendorf — Gute Manövrierfähigkeit und hohes Ladevolumen, um schnell und wirtschaftlich arbeiten zu können: Auf diese beiden Merkmale legte die Johann Schirmbeck GmbH beim Kauf der neuen Komatsu WA270-7 und WA380-7 für ihren Glasrecyclinghof in Kraubath Wert. Die beiden Komatsu-Radlader bringen dafür beste Voraussetzungen mit.

Nach Einschätzung der Kuhn Baumaschinen GmbH bieten siee für den Nutzer eine perfekte Kombination aus Leistung, Fahrerkomfort und Verlässlichkeit. Zudem arbeiten die SAA6D107E-2 Motoren sehr kraftstoffsparend und erfüllen die Emissionsvorgaben gem. EU Stufe IIIB/EPA Tier 4 Interim. Kuhn Baumaschinen erklärt diesen Vorteil mit der ausgefeilten Komatsu-Motorentechnik. Der Turbolader mit variabler Geometrie, die direkte Kraftstoffeinspritzung mit Hochdruck Common Rail, die Ladeluftkühlung und die gekühlte Abgasrückführung sorgen für höchste Leistung.

Auch unter härtesten Einsatzbedingungen

In ihren drei Glasrecyclingbetrieben bereiten die über 200 Mitarbeiter der Johann Schirmbeck GmbH jährlich rund 400.000 Tonnen Glas auf. Dabei kommt es auch auf robuste und zuverlässige Radlader an. Komatsu entwickelt und stellt Motor, Hydrauliksystem, Antriebsstrang sowie Vorder- und Hinterachse selbst her, so dass alle Bauteile bestens aufeinander abgestimmt sind und höchste Qualitätsanforderungen erfüllen. Daher sind die Heavy-Duty Achsen bekannt dafür, auch unter den härtesten Einsatzbedingungen überdurchschnittliche Standzeiten zu bieten.

Abgestimmt auf Einsätze mit häufigem Ladespiel sind die Radlader auch durch den hydrostatischen Antrieb. Der HST-Antrieb von Komatsu überzeugt durch sein schnelles Ansprechverhalten, der daraus resultierenden kraftvollen Beschleunigung und den schnellen Fahrtrichtungswechseln. Auf dem Glasrecyclinghof haben sich die Fahrer deshalb schnell mit den WA270-7 und WA380-7 angefreundet. Der Fahrantrieb reagiert ohne Verzögerung auf die Signale des Fahrers und überträgt sein hohes Drehmoment auf die Räder. Dies ermöglicht schnelle Verladespiele und erhöht die Produktivität.

Mit Selbstbremseffekt und Zugkraftkontrollsystem

Schirmbeck setzt die Radlader zum Aufnehmen des Rohmaterials und Beschicken der Schredderanlage genauso ein wie zum Verladen des gewonnenen Recyclingmaterials auf LKW. Hilfreich ist dabei der Selbstbremseffekt des HST-Antriebs. Er reduziert die Fahrgeschwindigkeit, sobald das Gaspedal losgelassen wird. Unkontrolliertes Rollen der Maschine wird so verhindert und die Sicherheit besonders beim Einsatz in beengten Umgebungen erheblich gesteigert. Zusätzlich wird der Verschleiß der Bremsen praktisch auf Null reduziert.

Das weiterentwickelte Zugkraftkontrollsystem (K-TCS) steuert Pumpe und Motor des HST-Antriebs und den Dieselmotor der Maschine, um die benötigte Zugkraft an die jeweiligen Einsatzbedingungen optimal anzupassen. Das erhöht die Produktivität und reduziert den Verschleiß der Reifen und somit auch die Betriebskosten.

Wichtig für die Arbeiten bei Schirmbeck ist eine hohe Ausschütthöhe, ohne die Standsicherheit zu gefährden. Hier erzielen die beiden Radlader Bestnoten. Möglich wird dies durch das lange Hubgerüst mit PZ Kinematic. Der WA 270 beeindruckt mit einer Ausschütthöhe von 2,96 Meter und einer geraden Kipplast von 10,2 Tonnen.

Quelle: KUHN Baumaschinen GmbH