Sichere und umweltgerechte Entsorgung von Altmedikamenten

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Quelle: REMEDICA

Köln — Das Rücknahme- und Entsorgungssystem REMEDICA sammelt und verwertet seit über 20 Jahren Altmedikamente privater Verbraucher über Apotheken. Um zukünftig noch mehr Apotheken anzuschließen und einen noch verbraucherfreundlicheren Service in ganz Deutschland anbieten zu können, wurde das REMEDICA-System jetzt neu konzeptioniert.

So ist die Rückgabe und Entsorgung der Altmedikamente durch REMEDICA kostenfrei. Lediglich für die Bestellung der Altmedikamentesäcke – die auch weiterhin über die WEPA Apothekenbedarf GmbH & Co. KG erfolgt – fällt eine geringe Servicegebühr an. Ab sofort kann als zusätzliches Sammelbehältnis auch die abox® über die PHARMA PRIVAT Großhandlungen erworben und durch REMEDICA entsorgt werden. In der auslaufsicheren abox®  können neben Altmedikamenten auch unbenutzte Spritzen und andere spitze oder scharfe Gegenstände gesammelt werden.

Mit PHARMA PRIVAT, der Kooperation der privaten, inhabergeführten Pharma-Großhandlungen Deutschlands, wurde ein weiterer, starker Partner gewonnen. „Die sachgemäße, umweltgerechte Entsorgung von Altmedikamenten halten wir für außerordentlich wichtig“, begründet PHARMA PRIVAT Geschäftsführer Hanns-Heinrich Kehr die neue Partnerschaft. „Das System REMEDICA hat uns überzeugt, unsere bisherigen Aktivitäten in diesem Bereich zu vernetzen und somit weiter zu verstärken.“ REMEDICA sorgt dafür, dass jeder Konsument seine abgelaufene oder nicht mehr benötigte Medizin in einer teilnehmenden Apotheke abgeben kann. Dort werden die Medikamente gesammelt und anschließend von zertifizierten Entsorgungspartnern abgeholt und sicher und umweltgerecht beseitigt.

Auf der neuen Website www.remedica.de stehen vielfältige Informationen zum Thema bereit. So können beispielsweise Bürger ihre nächstgelegene teilnehmende Apotheke finden und Apotheker sich für die kommende Abholung der befüllten Sammelbehältnisse anmelden. „Mit REMEDICA wollen wir es Verbrauchern und Apotheken so einfach und komfortabel wie möglich machen, ihre Altmedikamente sicher zu entsorgen und dadurch einen aktiven Beitrag zum Schutz von Mensch und Umwelt zu leisten. Wir hoffen, zukünftig noch mehr Apotheken vom REMEDICA-Konzept überzeugen zu können“, so Raffael A. Fruscio, geschäftsführender Gesellschafter der Reclay Group.

In Deutschland gibt es aktuell keine gesetzliche Regelung für eine einheitliche Entsorgung von Altarzneimitteln. Die Entsorgung über den Hausmüll ist zwar grundsätzlich zulässig, birgt jedoch das Risiko, dass z. B. Kinder oder Drogenabhängige an die Medikamente gelangen. Zudem ist dieser Entsorgungsweg nur dann sicher, wenn der Abfall auf direktem Wege verbrannt wird, was jedoch nicht flächendeckend der Fall ist. Häufig werden Medikamente auch in den Abfluss gekippt. Medikamentenwirkstoffe können so ins Grund- sowie Oberflächenwasser und teilweise sogar ins Trinkwasser gelangen. „Die Entsorgung über spezialisierte Rücknahmesysteme wie REMEDICA ist daher der sicherste Weg, Altmedikamente zu beseitigen. Um Verbraucher umfassend über den richtigen Umgang zu informieren, wird die Neukonzeptionierung von REMEDICA von einer öffentlichen Aufklärungskampagne begleitet“, erklärt Fruscio abschließend.

Quelle: Reclay Group