ADR 2015: Altlampentransport weiter mit Gitterboxen und Rungenpaletten

1469
Lampensammlung (Foto: Lightcycle)

München — Die Transportbedingungen von Leuchtmitteln wurden im Zuge der Änderung ADR 2015 im Kap. 1.1.3.10 angepasst. Unter Beachtung der dort genannten Freistellungsregelungen ist der Transport von Leuchtmitteln auch weiterhin nicht als Gefahrgut zu deklarieren.

Im Rahmen der Neuregelung muss künftig sichergestellt sein, dass auch für den Fall einer transportbegleitenden Beschädigung der Leuchtmittel etwaige Füllgutreste, wie z. B. Glasscherben, in einer Außenverpackung verbleiben. Vor dem Transport beschädigte Leuchtmittel (Lampenbruch) werden bei Lightcycle bereits heute in geschlossenen Behältnissen, i.d.R. Spannringfässern, erfasst.

Das bewährte Behältersystem aus Rungenpalette und Gitterbox wird durch Lightcycle dahingehend ergänzt, dass eine Aussenverpackung das Austreten von Füllgut verhindert. Dadurch wird die jeweilige Ladeeinheit im Einklang mit sämtlichen gesetzlichen Anforderungen insbesondere ADR und RSEB (Richtlinie Straße, Eisenbahn, Binnenschifffahrt) stehen. Es gibt daher keine Veranlassung, das aktuelle Behältersystem für den Transport von Altlampen durch Behälteralternativen mit ungeklärter ADR-Konformität zu tauschen.

Lightcycle wird in den nächsten Wochen und Monaten bundesweit die Sammelstellen über seine Logistikpartner rechtzeitig sowohl mit den optimierten Gitterboxen und Rungenpaletten als auch mit dem zugehörigen Informations- und Schulungsmaterial ausstatten. Dadurch können die mit Lightcycle kooperierenden Sammelstellen sowie die Sammelstellen der öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger ihren Versenderpflichten gemäß der neuen ADR-Anforderungen nachkommen und die fachgerechte Sammlung und Entsorgung von Altlampen in Deutschland bleibt weiterhin gesetzeskonform gewährleistet.

Quelle: Lightcycle