BMWi informiert über Abfall- und Abwasserwirtschaft in Südamerika

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Organisatoren uund Unterstützer der Informationsveranstaltung

Berlin — Im Vergleich zu Deutschland besteht in den Ländern Argentinien, Paraguay und Uruguay noch großer Nachholbedarf in den Bereichen Abfall- und Abwasserwirtschaft. Daher organisiert das Beratungsunternehmen enviacon international mit Unterstützung der Auslandshandelskammern der drei Zielländer im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie am 21. April 2015 eine Informationsveranstaltung im VKU Forum in Berlin.

In Uruguays Hauptstadt werden 80 Prozent des gesamten Mülls produziert. Aus diesem Grund investiert der Staat über 400 Mio. Euro in die Abfallentsorgung. Im Großraum von Buenos Aires, der etwa 15 Millionen Einwohner zählt, fallen pro Tag 19.000 t Siedlungsabfälle an. Häufig sind Grund- und Oberflächengewässer insbesondere im Umkreis der großen städtischen und industriellen Zentren verschmutzt und überbeansprucht. Für 2015 sieht die argentinische Zentralregierung für den Ausbau der Wasserversorgung und Kanalisation etwa 1 Mrd. Euro vor. Genau wie Argentinien hat Paraguay Probleme mit Überschwemmungen nach Regenfällen. Insgesamt werden in Paraguay im Rahmen eines 5-Jahres-Plans knapp 2 Mrd. EUR in Wasser- und Kanalisationsprojekte investiert.

Primäres Ziel der BMWi-Veranstaltung zum Thema „Abwasser- und Abfallwirtschaft in Argentinien, Paraguay und Uruguay“ ist es, insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen fachbezogene Informationen zur Verfügung zu stellen, um sie auf einen erfolgreichen Markteinstieg in den Zielregionen vorzubereiten. Dazu werden den Teilnehmern umfassende ziellandspezifische, allgemeine sowie branchenspezifische Inhalte durch in- und ausländische Experten vermittelt. Besonderer Fokus liegt auch auf den konkreten Absatzmöglichkeiten für die deutschen Unternehmen in der Region. Die Veranstaltung richtet sich an deutsche Unternehmen der Branchen Wasser- und Abwasserwirtschaft, Wiederaufbereitungs-Techniken, Entsorgungswirtschaft, Abfall- und Recyclingtechnologien.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU statt und wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. Neben den Auslandshandelskammern wird die Veranstaltung durch den Lateinamerika Verein (LAV) e.V. und German Water Partnership (GWP) e.V. unterstützt.

Die Teilnahme an der Veranstaltung selbst ist kostenlos. Für die Verpflegung während des ganzen Seminartages fallen 30 Euro pro Person an. Weitere Informationen zu dem Programm und der Veranstaltung sowie den Einladungsflyer und die Anmeldeunterlagen sind unter enviacon.com zu finden. Für weitere Informationen steht als Ansprechpartner bei der enviacon international Marco Nicolai unter Tel.: +49-30-814-8841-21 oder nicolai@enviacon.com zur Verfügung.

Quelle: enviacon international