Wirtschaftssanktionen bremsen Vorhaben: Russlands PET-Projekte stocken

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Neue PET-Getränkeflaschen (Foto: PET-Recycling Schweiz

Moskau — Russlands Projekte für die Produktion von Polyethylenterephthalat (PET) kommen nicht voran. Die Verantwortlichen bei Etana sehen die Ursache in den Sanktionen seitens der EU und den USA. In Iwanowo bittet der Gouverneur um staatliche Unterstützung. Das Megaprojekt der Chemieholding ONK ist gänzlich gescheitert, nachdem die Vorprojektierung bereits angelaufen war. Doch das Energieministerium bleibt bei der Einschätzung, dass sich die PET-Kapazitäten bis 2030 verdreifachen sollen, meldet Germany Trade & Invest.

Bis zum Jahr 2030 wird Russland selbst massiv zu den weltweiten Produktionsüberschüssen beitragen. Geht es nach dem Industrie- und Handelsministerium, so dürften rund 700.000 t PET mehr produziert als im Land verbraucht werden. Die zusätzlichen Kapazitäten kommen aus der Modernisierung des Polyef-Werkes in Baschkortostan.

Deutsche Unternehmen sind und bleiben wichtige Technologielieferanten für die Kunststoffindustrie Russlands. Die deutsche Firma Uhde Inventa-Fischer betreut das Projekt im Textilcluster Iwanowo. Auch die Technologie für das Werk von Alko-Nafta im Jahr 2011 lieferte die ThyssenKrupp-Tocherfirma. Creon Energy zufolge wurde für das Etana-Werk in Kabardino-Balkarien die deutsche Uhde Inventa-Fischer als Generalauftragnehmer und Technologielieferant für die PET-Linie ausgewählt.

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Quelle: Germany Trade & Invest